Strickblog

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft!

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft.

Bastelforum, Handarbeiten, Anleitungen, Stricken, selbstgestrickte Socken

Mittwoch, November 30, 2005

Lustiger Weihnachtskuchen

In Waldhessen scheint die Sonne, ein wunderschöner Wintertag.

Heute ist uns nicht nach schlechten Nachrichten, deshalb ein lustiges Rezept.


Lustiger Weihnachtskuchen
Zutaten:

1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse brauner Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 TL Backpulver
1 TL Salz
1 Tasse Nüsse
1 Zitrone
1 Liter Whisky

Zubereitung:

Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen so seine Qualität.
Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand.

Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.

Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus.
Wiederholen Sie diesen Vorgang.
Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.

Fügen Sie einen Löffel voll Zucker hinzu.
Überprüfen Sie, ob der Whiskey noch in Ordnung ist.
Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
Mixen Sie den Schalter aus!

Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel.
Haun Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein.
Malten Sie den Schixer an.

Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen's des mit 'nem Traubenschier.
Überprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzzz...
Jetzt schmeisssssen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken die Nüsse aus.
Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker und alles, was noch auf dem Tisch steht....

Fetten Sie den Ofen ein.
Drehen Sie ihn um 350 Grad.
Schlagen Sie auf den Hixer, bis er ausgeht.

Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.


Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

Dienstag, November 29, 2005

Greenpeace entdeckte Gifte Gemüse, Ekelfleisch in Sachsen

Was ist nur in Deutschland los?

Kritik an den massenhaften Stromausfällen in Teilen Nordrhein-Westfalens wiesen Netzbetreiber und Stromwirtschaft am Montag zurück. Allein die extreme Wettersituation habe zu den Problemen geführt. RWE lehnte eine Haftung für die Kosten des Debakels ab. Es handele sich um einen Fall von höherer Gewalt. Politiker verlangten von dem Stromversorger Aufklärung.

Mit Investitionen über rund 40 Milliarden Euro soll das deutsche Stromnetz laut Verband der Netzbetreiber (VDN) in den nächsten 15 Jahren modernisiert werden.

In den letzten Jahrzehnten hat es schon oft mehr als 30 cm Schnee gegeben, aber wenn man in den letzten Jahren nur Gewinne erzielen will und Aktionäre zufriedenstellt, investiert man nur noch da, wo es umbedingt sein muss.

Bei einer aktuellen Untersuchung von Obst und Gemüse in Supermarktketten in mehreren Ländern hat Greenpeace Giftstoffe entdeckt. Insgesamt wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 660 Proben auf 300 Pestizide getestet. Das dortige Obst- und Gemüseangebot sei zu 25 Prozent stark belastet oder hätte die Grenzwerte erreicht bzw. überschritten, teilte Greenpeace am Montag mit.

Bei der österreichischen Lebensmittelkette hat die Umweltorganisation 60 Proben aus Birnen, Tafeltrauben, Pfirsichen/Nektarinen, Gurken, Tomaten, Paprika, Karotten und Kopfsalaten genommen. Billa hat bei dem Test am besten abgeschnitten - gefolgt vom deutschen Discounter Aldi. Die schlechtesten Noten von den Umweltschützern bekamen laut dpa die Handelskette Lidl und der Metro-Konzern mit seiner Kette Real.

Und noch mehr Ekelfleisch in Sachsen gefunden.
Erstmals ist verdorbenes Fleisch auch in Sachsen entdeckt worden. Bei einem Verarbeitungsbetrieb im Regierungsbezirk Chemnitz habe der Geschäftsführer Qualitätsmängel bei der aus Niedersachsen stammenden Lieferung festgestellt.

In unserem Land geht es wohl nur noch um Gewinne, bei geringem Einsatz und wenigen Arbeitnehmern werden Aktionäre zufrieden gestellt. Der Verbraucher und die Gesundheit bleiben auf der Strecke. Normalerweise müsste die Lebensmittelindustrie die Beiträge für die Krankenkassen bezahlen, denn was sich in den Lebensmitteln alles befindet, kann so gesund wohl nicht sein.

Raucher werden an den Pranger gestellt und abgezockt, aber was ist das Rauchen gegen Pestizide u. Co? Ekelfleisch das angeblich nicht gesundheitsgefährdent ist? Ja, der Himmel ist wohl auch grün und wir sehen das nur falsch!

Mehr ausführliche News hier:
news.google


Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller, 1713-1784)

Montag, November 28, 2005

RWE wehrt sich gegen Vorwürfe zum Stromchaos

Die neue Arbeitswoche hat begonnen und wir sind froh nicht in NRW zu wohnen. Im Hessenland klappt die Versorgung trotz Schnee, eine Winterlandschaft lädt zum Spaziergang ein.

Wenn man sich vorstellt, dass ohne Strom fast garnichts mehr geht und was in ganz normalen Haushalten an Schaden entsteht.
Die Kühltruhen tauen ab, Aquarium und Fische etc.

Die Stromversorgen verdienen zwar überdurchschnittlich gut, aber wie zu lesen ist, für die Schäden wollen sie nicht aufkommen und schütteln sich nur. So wird der Verbraucher wohl wieder alleine für den Schaden aufkommen müssen.

Nach tagelangen Stromausfällen durch starke Schneefälle normalisiert sich die Lage in Nordrhein-Westfalen langsam wieder. Im Münsterland ist trotzdem noch eine Gemeinde vollständig auf die Versorgung durch Notstromaggregate angewiesen.

Die RWE Westfalen Weser Ems hat am Montagmorgen im Münsterland weitere 15.000 Menschen wieder an die Stromversorgung angeschlossen. Dies berichtete Vorstandschef Knut Zschiedrich im ARD-Morgenmagazin. Nach seinen Worten sind damit noch 50.000 Menschen von der Elektrizität abgeschnitten. Es sei das ehrgeizige Ziel des Unternehmens, diese Zahl im Laufe des Tages noch zu halbieren, sagte Zschiedrich. Wann auch der letzte Bauernhof wieder an die Stromversorgung angeschlossen sei, könne er aber noch nicht abschätzen.

Zschiedrich verwahrte sich zugleich gegen Vorwürfe, die Anlagen seien zu schwach gebaut worden. Davon könne keine Rede sein, allerdings seien sie auf normalen Betrieb ausgerichtet.

Der Schaden wird auf 132 Millionen Euro geschätzt. Noch immer sind rund 50.000 Haushalte in Deutschland ohne Strom.

Mehr Infos zur Lage hier:
news.google


Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

Sonntag, November 27, 2005

Ein Sternenkind besucht die Erde

Wir wünschen allen einen schönen 1. Advent.

Ein Sternenkind besucht die Erde

Es war einmal ein Sternchen auf der Himmelstraße, das glitzerte und funkelte, dass es eine Lust war. Sogar der Mond, dem alle Sterne untertan sind, hatte seine helle Freude an dem blitzblanken Sternenkind. Dem Sternchen gefiel es im Himmel aber nicht mehr, es wollte die große und schöne Welt sehen.

Schon einige Male hatte es versucht auszureißen, aber immer wurde es zurückgehalten. Kurz vor Weihnachten versuchte das Sternchen nun wieder davonzulaufen. Als Knecht Ruprecht seine Säcke auf einen riesigen Schlitten packte, versteckte es sich in einem leeren Sack und fuhr unbeachtet mit zur Erde.

Knecht Ruprecht begann seine Erdenreise am 6.Dezember in einem kleinen Dorf im Gebirge. Von dort fuhr sein Schlitten leicht bergab, in die einzelnen Dörfer und in die Stadt. An manchen Fensterläden pochte der bärtige Geselle, verteilte Geschenke und wenn nötig auch Hiebe. Neugierig schaute das Sternenkind aus seinem Sack und sah dem Treiben zu. Mit der Zeit wurde es ihm aber auf dem Schlitten zu langweilig.

Schnell streifte es seinen Sack ab und rannte die dunkle Dorfstraße entlang. Dort wollte gerade der alte Nachtwächter Hieronymus Brünner, bewaffnet mit Laterne und Spieß, die zehnte Stunde ansingen. Als er das Sternchen erblickte, blieb ihm vor Schreck sein Vers in der Kehle stecken. Pfeilschnell rannte das hellblinkende Sternchen in die Straße weiter zum Hirschkopf, im nahegelegenen Wald.

In der Lichtung setzte es sich zum Verschnaufen nieder, und müde von der Aufregung schlief es ein. Wie ein riesiger Feuerball leuchtete das schlafende Sternchen aus dem tiefschwarzen Wald, und erschrocken standen viele Tiere von ihren Lagern auf: Meister Reinicke Fuchs, Grimmbart der Dachs, Bambi das Reh, selbst Troll, der schlanke rotbraune Rehbock, musste nach der Ursache des hellen Feuerscheins sehen.
Auch die Vögel, der uralte Uhu, die sanften Wildtauben, die Tannenameisen und die Eichelhäher, die Fasanen und die Mäusebussarde, kurz alle Waldtiere waren hellwach geworden und strömten dem Feuerschein zu.

Unter einer riesigen Tanne fanden sie schlafend das Sternenkind. Ganz vorsichtig weckte Meister Reinicke es auf: "Kleines, glitzerndes, feuriges Wunderkind, was willst du bei uns auf der Erde?" sprach er. "Dein Reich ist doch der riesige Sternenhimmel, den wir Tiere und auch die Menschen so sehr bewundern!" Erschrocken schaute das verschlafene Sternchen mit großen Augen auf die vielen Tiere des Waldes.

Zögernd trat nun Meister Lampe in den Kreis und bat das Sternenkind: "Du weißt, so mancher kleine Hase und auch manches Bambi verirrt sich in der Dunkelheit im Wald. Hilf ihnen, du kannst es. Steige jede Nacht auf die höchste Tanne unseres Waldes - und leuchte dem verirrten Tier oder dem Menschenkind nach Hause."

Das versprach das Sternchen gerne. Jeden Abend kletterte es nunmehr auf die höchste Tanne des Waldes und half vielen Menschen- und Tierenkindern, den Weg zu seinen Eltern wiederzufinden. Aber eines Nachts hatte das Sternchen keine Lust mehr, in der schwindelnden Höhe geduldig und einsam auszuharren. Es wollte wieder zu seinen Gespielen in den Sternenhimmel zurück.

Flugs kletterte es von seinem Baum und rannte Tag und Nacht durch die Wälder und Felder hinüber in den Steigerwald. "Wie komme ich wieder in den Himmel, in mein Sternenreich? Meine Gespielen und der gute alte Mond werden mich schon sehr vermissen", überlegte sich das Sternenkind. Verzweifelt erreichte es eine riesige Höhle, in welcher der Wind hauste. Schüchtern und ängstlich betrat das Sternenkind die Höhle und bat den Wind inständigst um Hilfe. "Blas mich zum Himmel hinauf geschwind!"

Verwundert über die Störung, hielt der Wind mit seinem Blasen inne und schüttelte erst einmal bedächtig sein mächtiges Haupt. Dann blies er plötzlich seine riesigen Backen so weit auf, dass sie fast platzten - und dann blies er los. Mit Donnergetöse fegte das Sternenkind aus der Höhle, es überschlug sich viele, viele Male und sauste mit Riesentempo dem Sternenhimmel entgegen.

Der gute alte Mond, der schon lange seinen Ausreißer vermisst hatte, sah von weitem schon sein verschwundenes Sternlein heranfliegen. Mit offenen Armen fing er das erschöpfte Sternenkind auf und barg es väterlich an seiner Brust. Voller Freude, aber mit Tränen in den Augen versprach das Sternenkind, nie mehr auszureißen, denn im Sternenhimmel sei es doch schöner als nachts allein im dunklen Wald.
(Autor unbekannt)

Samstag, November 26, 2005

Die vier Kerzen

Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz, es war ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße FRIEDEN, mein Licht leuchtet,
aber die Menschen halten keinen Frieden,
sie wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
"Ich heiße GLAUBEN, aber ich bin überflüssig.
Die Menschen wollen von Gott nichts wissen,
es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne".
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße LIEBE und ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich auf die Seite.
Sie sehen nur sich selbst und nicht die Anderen,
die sie lieb haben sollten und die sie lieben".
Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
"Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aussein!"
und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab keine Angst! solange ich brenne, können wir auch
die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG".

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze
und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Ein kleines LICHT anzünden ist nicht viel, aber wenn ALLE es tun,
wird es heller. Der Einzelne kann nicht den Frieden auf der Welt
bewirken, aber wenn ALLE ein Zeichen des Friedens geben,
dann wird Weihnachten überall sein.
(Autor unbekannt)

Freitag, November 25, 2005

Winter erwischt Deutschland eiskalt, Allergene werden entlarvt

Auch in Waldhessen hat der Winter gewaltig Einzug gehalten. Die ganze Nacht schneite es sehr heftig und heute morgen war es einfach schön, diese weiße Winterpracht zu sehen. Wissen wir denn wie lange uns der Schnee noch erhalten bleibt? Die Klimaforscher sagen für die nächsten Jahrzehnte nichts Gutes.

Mit Wintereifen und umsichtiger Fahrweise sollten wir diese Pracht geniessen, solange es bei uns noch Schnee gibt.

Heftiger Schneefall hat am Freitagmorgen zu einem Verkehrschaos in weiten Teilen Deutschlands geführt. Auf vielen Autobahnen ging am Morgen nichts mehr. Auch der Frankfurter Flughafen bekam den Wintereinbruch zu spüren.

Auf der A 3 zwischen Frankfurt und Köln kam es zu chaotischen Straßenverhältnissen. In Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kam es zu zahlreichen Unfällen und teilweise kilometerlangen Staus. In Hessen ereignete sich am frühen Freitagmorgen auf der A 5 ein tödlicher Verkehrsunfall, teilte die Polizei mit. Der Verkehr auf der Autobahn kam teilweise zum Erliegen.

Im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz kam es auf einer Bundesstraße zu einem tödlichen Unfall.

Allergene werden entlarvt. Der Lebensmittelkauf wird für Allergiker künftig leichter: Ab Freitag müssen europaweit die zwölf häufigsten Allergie auslösenden Lebensmittel und Zutaten bei verpackter Ware gekennzeichnet werden.

Wenn man mal das wirklich winzig Gedruckte auf den Verpackungen liest, kann man es kaum glauben, was da alles so reingestopft wird.

Ausführliche News hier:
news.google

Donnerstag, November 24, 2005

Verbraucherschützer wollen Namen im Fleischskandal, Website bundeskanzlerin.de

So ein Fleischskandal macht eigentlich nur deutlich, dass überall gespart wird. Kontrollen finden schon lange nicht mehr so häufig wie früher statt. Obwohl es gerade in der Lebensmittelbrance sehr wichtig wäre. Da werden lieber parlamentarische Staatssekretäre eingestellt. Uns Verbrauchern kann doch da wirklich der Appetit vergehen, aber es wird uns zugesichert, gesundheitsschädlich sei dieses Ekelfleisch nicht.

Wir kaufen schon seit vielen Jahren im Fleischerfachgeschäft, dort hat weder die Chemie, noch die Ekelfleisch-Mafia ihre Hände im Spiel.

Verbraucherschützer wollen Namen im Fleischskandal.
Die Verbraucherzentrale hat drastische Konsequenzen angesichts der Fleischskandale gefordert. "Das ist nur die Spitze des Eisberges", sagte die Chefin des Bundesverbands Verbraucherzentrale, Edda Müller, im ZDF-Morgenmagazin.
Müller verlangte mehr Transparenz für Verbraucher. "Ross und Reiter" - die betroffenen Betriebe - müssten genannt würden, damit Verbraucher auf Verstöße reagieren könnten. Die bisherigen Fälle seien durch Zufall, nicht durch reguläre Kontrollen entdeckt worden.

Ex-Bundeskanzler Schröder ist auch im Internet verabschiedet worden. Unmittelbar nach der Ernennung seiner Nachfolgerin wurde deren neue Website freigeschaltet. Die Wunschadresse war jedoch nicht mehr frei.

Innerhalb von Minuten nach der Ernennung von Angela Merkel erfolgte die Regierungsübernahme auch im Internet. Gerhard Schröder musste die Homepage räumen.

Nun erstellt haben sie ihre Homepage bestimmt nicht selber, sie lassen ja machen.

Auf die Internetseite «bundeskanzlerin.de» muss Merkel allerdings noch warten. Die Adresse gehört zurzeit dem Berliner PR-Berater Lars Heitmüller, der sie sich vor sieben Jahren gesichert hat. Er hat allerdings schon angekündigt, die Domain an Merkel übergeben zu wollen. Wann das passieren soll, ließ Heitmüller offen.

Ausführliche News hier:
news.google

guten Appetit

Mittwoch, November 23, 2005

Kuscheln in the City, es könnte schlimmer werden

Der November ist, wie er ist: trübe, kalt ohne richtig Tag zu werden. Von der neuen Bundeskanzlerin Merkel möchten wir nicht reden, dann lieber davon, dass die Winterreifen nun ihre Berechtigung haben, denn:
am Freitag soll es immer wieder schneien. Schnee fällt zum Teil bis in tiefe Lagen herab, und das Thermometer zeigt minus 1 bis plus 4 Grad. Ach das wäre doch schön, Schnee zum 1. Advent.

Kuscheln in the City - Berührungsängste abbauen.
In Berlin herrscht Männerüberschuss, in Hamburg kuschelt's sich ausgeglichener: Doch Verkuppeln ist eh nicht das Ziel - hier geht es nur ums Kuscheln.

Es könnte schlimmer werden. Stotternde Kinder sollten nicht ständig ermahnt und korrigiert werden. Sonst können sich die Symptome sogar verstärken.

Es wird kälter... und die Läuse kommen.
Der Winter naht und mit ihm die Pudelmützen - und die Kopfläuse. Wenn Kinder in dicke Jacken und Mützen gehüllt werden, halten die ungebetenen Gäste Einzug auf den Köpfen.

Ausführliche News hier:
n-tv.de


Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.
(Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)

Dienstag, November 22, 2005

Sober-Wurm tarnt sich als Mail des BKA

Wir werden uns heute noch etwas Ruhe gönnen, von der Grippe ist noch ein hartnäckiger Husten übergeblieben, der sehr lästig ist. Heute habe ich auch meine neue Brille bekommen, da sich der Nahbereich stark verschlechtert hatte. Nun habe ich wieder den vollen Durchblick und mir entgeht nichts mehr.

Auch bei uns ist heute der Mailkasten rappelvoll, Hotmail sortiert sie zum Glück gleich in Junk-Mails.

Die Mails haben alle 75 kb und natürlich den gefährlichen Anhang. Wir raten dringend den Anhang nicht zu öffnen.

Zudem: wer bekommt schon eine Benachrichtigung des Bundeskriminalamtes, falls die wirklich was wollen, wählen die den realen Weg und nicht per E-Mail.

Anders als bei seinen Vorgängern Sober.V/.W sind die Nachrichtentexte von Sober.Y/.Z sehr viel raffinierter. Unter anderem tarnt sich der Schädling als vermeintliche Benachrichtigung des Bundeskriminalamtes, der Empfänger sei beim Raubkopieren erwischt worden.

Mehr dazu unter Heise Ticker:
heise.de/newsticker


Gesunder Menschenverstand in ungewöhnlichem Maße ist das, was die Welt Weisheit nennt.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter und Philosoph, 1772-1834)

Montag, November 21, 2005

Handy-Kids und Affen auf einer Stufe

Primatenforscher stellt Handy-Kids und Affen auf eine Stufe.
Viele Gemeinsamkeiten und Verhaltensweisen hat der aus Japan stammende Primatenforscher Nobuo Masatake aufschlüsseln können.

Nach seinen Untersuchungen würden sich jugendliche Handybesitzer ähnlich verhalten wie junge Schimpansen.
Beispielsweise würden beide Gruppierungen an öffentlichen Plätzen herumlungern, ungeregelt essen, den Kontakt zu den Eltern verlieren und unmotivierte und spontane Gewalt ausüben.

Weiterhin kritisiert der Wissenschaftler alleine schon den Besitz von Handys bei Jugendlichen. Diese würden jungen Menschen das Denken abnehmen und Eltern ständige Erreichbarkeit vorgaukeln.

Ausführliche News hier:
chip.de

Schwierige und pomphafte Phrasen verhüllen winzige, nüchterne oder alltägliche Gedanken.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Sonntag, November 20, 2005

Puzzleteile, wo kann ich sie finden?

Regen, Schnee und Kälte ziehen heute auch wieder über unser Waldhessen. Es ist die Zeit der Ruhe und Gemütlichkeit, auch die Zeit für Geschichten, sich etwas zu besinnen und innerlich zur Ruhe zu kommen.


Puzzleteile, wo kann ich sie finden?

Ich habe sie lange vor mir her geschoben, die Suche nach mir selbst. Jetzt wo ich mich auf sie begebe, merke ich, wie wichtig sie ist. Doch wo kann ich sie finden? In mir selbst. Also gehe ich in mich selbst hinein, in meine Seele und finde dort hinter Spinnweben eine Kiste mit meinem Namen drauf. Ich hole sie hervor, wische den Staub der Jahre weg und öffne zaghaft den Deckel. Er knirscht ein wenig. Ich werfe einen Blick in die Kiste und sehe tausende von Puzzleteilen wild durcheinandergeworfen.

Ich setze mich hin und kippe die Kiste aus. Da liegen sie nun, die Teile aus denen ich bestehe. Ich habe schon lange nicht mehr gepuzzelt. Als Kind habe ich fast immer zuerst den Rahmen zusammen gesetzt, das war am einfachsten. Also suche ich die Teile mit einer geraden Seite und stelle fest, daß es keine gibt. Klar, ein Rahmen bedeutet Abschluß, eine Grenze, er läßt keine Erweiterungen zu.

Ich gebe meine Suche auf und versuche Teile nach Ähnlichkeit zu sortieren, was auch nicht so recht gelingen will, denn keines ist dem anderen gleich und zusammen fügen lassen sie sich auch nicht nach diesem Schema. Das wird schwerer als ich dachte. Ich muß langsam vorgehen, Stück für Stück probieren und begreifen.



Ich schließe meine Augen und greife nach einem Puzzleteil. Es war warm und weich zwischen meinen Fingern, es fühlt sich gut an. Es ist meine Fröhlichkeit, tausend ewig währende Augenblicke in einem winzigen Teil. Ich lächle und lege es ab. Das nächste Teil ist kratzig und hart, die Oberfläche gleicht einem rauhen Stein.

Es ist ein Stück der Mauer, die ich um mich herum aufgebaut habe. Schnell lege ich dieses Teil aus der Hand und nehme mir vor, die Mauer mit der Zeit ganz einzureißen. So greife ich Puzzleteil für Puzzleteil und wie von selbst fügen sie sich zusammen.

Das Teilchen Mut ist stark und unzerbrechlich, das Teilchen Angst besteht aus Zweifel, ist dunkel und mächtig. Gleich daneben paßt das Teilchen Schmerz aus dem Salz der Tränen. Das Teil der Leidenschaft glüht noch in meinen Händen und ruft ein kribbeln hervor. Am vielfältigsten sind die Puzzleteile meiner Gedanken. Sie weisen vom tiefsten Schwarz bis zum strahlenden Weiß alle Farbmöglichkeiten und Variationen in der Beschaffenheit auf.

Ich begegne Teilen meine Fähigkeit und stelle fest, daß es nicht wenige sind. Es gibt auch Teile aus Wunden, manche mit einer Narbenschicht überzogen. Die Wunden schmerzen und die Narben sind häßlich und hart und doch gehören sie genauso zu mir, wie das klingende Teilchen meines Lachens. Das Teilchen Stolz ist hart und glatt, alles prellt an ihm ab, es ist unbiegsam und läßt sich schwer einfügen.

Dann halte ich das Teilchen Liebe in meinen Händen. Es ist von stetiger Veränderung und doch in sich gleichbleibend, es beinhaltet unzählige Bilder und ... - es ist wunderschön. Danach kommt, was kommen muß, der Hass. Gewaltig und laut nimmt er Besitz von mir. Und auch wenn ich ihn nicht mag, so muß ich doch zugeben, daß er mir Kraft verleiht.

Ich entdecke Puzzleteile mit Fingerabdrücken und sehe die Menschen vor mir, die sich hinterlassen haben, Erziehung und Freundschaft haben mich geprägt. Die Puzzleteile meiner Träume und Wünsche sind durchzogen von Freunden und Ängsten, sie verlangen Mut und versprechen gar nichts und doch alles. Ich halte sie lange in der Hand ehe ich sie dem Puzzle zufüge.

Übrig bleiben jetzt noch ein paar dunkle Teilchen, von denen ich nicht weiß, was sie bedeuten, wie sie entstanden. Ich nenne sie Verdrängung und fülle mit ihnen die Lücken im Puzzle aus. Eines Tages werde ich sie begreifen.

Da liegt es nun vor mir, dieses eigenartige Puzzle. Das also bin ich, hier und jetzt. Ich habe etwas mehr begriffen, wer ich bin, sehe Horizonte und keine Grenzen ... immer noch Erweiterungsfähig.
Autor: Unbekannt

Samstag, November 19, 2005

Frau kann es nicht allen Recht machen und Cartoon

Frau kann es nicht allen Recht machen ....


Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf.

Verwenden wir Make up, tragen wir Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.


Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz.
Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben, sind wir mit unserem Beruf verheiratet.

Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.

Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.

Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.
Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.

Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.

Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.

Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an.
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.

Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden.
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern.

Sind wir montags müde lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.

Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.

Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch.
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.

Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.

Wie wir es machen, machen wir es falsch - oder . . .
WIR KÖNNEN MACHEN WAS WIR WOLLEN - UND DAS SOLLTEN WIR AUCH TUN!


Freitag, November 18, 2005

Hightech mit Handkurbel, BAP feiert 30 Jahre

Nur gut das heute das Weekend beginnt, meine Erkältung klingt nun so langsam ab und ein Wettermix aus Sonne, Wolken, Regen und Schnee hat Waldhessen erreicht und voll im Griff.

Ein neuer Mini-Laptop ist auf dem Vormarsch. Ein 100 Dollar Laptop - Hightech mit Handkurbel. Das wäre doch mal etwas, falls wir Deutsche ihn dann auch kaufen können. Der Mini-Laptop verfügt unter anderem über eine Handkurbel, mit der er sich per Muskelkraft aufladen lässt. Eine Minute Kurbeln soll dem Laptop für zehn Minuten Energie spenden. Wo Strom vorhanden ist, übernimmt ein Netzteil die Versorgung.

In unserer schnelllebigen Zeit ist es heute doch immer wieder erfreulich, wenn etwas über Jahrzehnte bestand hat.
Im nächsten Jahr besteht BAP bereits 30 Jahre. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Kölner Band am Freitag das Doppelalbum "Dreimal Zehn Jahre", auf dem 30 BAP-Songs neu interpretiert und zum Teil gründlich entschlackt werden. Besonders aufregend: Wolfgang Niedecken hat sich exquisite musikalische Gäste wie Thomas D., Xavier Naidoo oder Herbert Grönemeyer mit ins Boot geholt.

Ausführliche News hier:
news.google

Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, daß er sich entwickelt, daß er gescheiter ist als gestern.
(Jonathan Swift, irisch-engl. Schriftst., 1667-1745)

Donnerstag, November 17, 2005

Das Alter fängt mit 100 an und Cartoon

Wie schnell ein Jahr zu Ende ist, merkt man wohl erst, wenn man etwas reifer an Jahren ist. In wenigen Wochen ist Weihnachten, kurz drauf Silvester und plötzlich ist das Jahr 2006 da und wir sind mitten drin.

Das Alter
Es ist seltsam mit dem Alter
wenn man 13 und noch Kind
weiß man glasklar, dass das Alter
so um 20 herum beginnt.

Ist man selber 20,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch so um die 30,
sei man für den Sperrmüll reif.

Dreißiger schon etwas weiser
und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf Punkt 40 festgelegt.

Vierziger mit Hang zum Grübeln,
sagen dumpf wie ein Fagott,
50 sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott.

Doch die Fünfziger, die Klugen
denken überhaupt nicht dran,
jung sind alle die noch lachen,
denn das Alter fängt mit 100 an.


Es fiel mir auf ...

Es fiel mir auf, dass alles weiter entfernt ist als vor einigen Jahren.
Es ist sogar zweimal so weit zur Straßenecke und ein Hügel war früher auch nicht da.

Das Rennen zum Bus habe ich ganz aufgegeben, er fährt jetzt immer zu früh ab.
Die Treppen sind auch höher als in den goldenen Jahren.
Auch Bücher und Zeitschriften werden mit kleineren Buchstaben gedruckt.
Aber es hat keinen Sinn, jemand ums Vorlesen zu bitten, da jeder so leise spricht, dass man es kaum hören kann.

Zu den Kleidern wird zu wenig Stoff verwendet, besonders um die Hüfte.
Auch die angegebenen Größen fallen kleiner aus als früher.
Sogar die Menschen verändern sich, sie sind viel jünger als wir in ihrem Alter waren.

Andererseits sind die Leute unseres Alters so viel älter als wir.

Ich traf neulich eine Klassenkameradin, die war so alt, dass sie mich nicht erkannte.

Ich dachte an das arme Wesen, während ich meine Haare kämmte.
Und als ich in den Spiegel sah ... wirklich, die Spiegel sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.


Mittwoch, November 16, 2005

Zungenbrecher und Cartoon

Heute, bei diesem ungemütlichen Wetter, ist es in der warmen Stube so richtig schön. Im Werratal regnet es und es ist richtig kalt geworden. Ob wir wohl Schnee bekommen?

Wir haben unser Vogelhäuschen bereits auf den Balkon gestellt und beobachten wie unsere ersten Wintergäste ihre Futterstelle besuchen. Ich glaube sie sind mit den Jahren sehr zutraulich geworden, würden wir die Balkontür öffnen, würden sie uns wohl im Wohnzimmer besuchen.

Heute steht uns der Sinn nach Zungenbrechern.
Probiert einfach mal ...schmunzel...

Hansen Hansens Hans hackte Holz.
Hätte Hansens Hannchen
Hansen Hansens Hans Holz hacken hören,
hätte Hansens Hannchen
Hansen Hansens Hans Holz hacken helfen.

Wenn dein Dackel zu mein Dackel noch mal Dackel sagt,
kriegt dein Dackel von mein Dackel so eine gedackelt,
dass dein Dackel nicht mehr "Dackel" sagen kann.

Als wir noch in der Wiege lagen gab's noch keine Liegewagen.
Jetzt kann man in den Wagen liegen und sich in allen Lagen wiegen.

Zehn Ziegen ziehen zehn Zentner Zement zum Zahnarzt,
zum Zementieren zerbrochener Zähne.

Schnecken erschrecken wenn sie an Schnecken schlecken,
denn zum Schrecken vieler Schnecken manchen Schnecken,
Schnecken nicht schmecken.


Dienstag, November 15, 2005

Warnung vor Computer Virus, Schröder will malen

Waldhessen zeigt sich heute so richtig typisch für einen Novembertag. Wir mögen ja jede Jahreszeit und so freuen wir uns schon auf den Schnee. Vielleicht haben wir ja Glück, es würde de Stimmung zum Weihnachtsfest heben.
In den Geschäften tanzen ja schon lange die Weihnachtsmänner und Lebkuchenherzen. Im schönsten Oktobersonnenschein waren die Kaufhäuser schon auf Weihnachten gestimmt. Irgendwie geht es jedes Jahr früher los. Bei uns ist es jedoch Tradition erst in der 1. Adventswoche (nach Totensonntag) die Stube weihnachtlich zu schmücken. Dann ist die Zeit für Weihnachtsmärkte und Besinnlichkeit und man freut sich auf das größte Fest im Jahr.

Meine Erkältung entwickelt sich weiter, mit allen Symptomen und ich versuche mir die Zeit etwas zu erleichtern. Viel Tee, gurgeln, Vitamin C und Taschentücher immer griffbereit. Da muss ich nun durch, dass braucht seine Zeit.

Mehrere neue Sober-Varianten sind im Umlauf. Seit dem heutigen Dienstag sind mehrere gefährliche E-Mails im Umlauf. Darin wird unter anderem mit Strafanzeige gedroht - gefährlich sind jedoch nur die Datei-Anhänge. Der Anhang der Mail darf auf keinen Fall angeklickt und geöffnet werden. Das gilt auch dann, wenn der Absender bekannt ist. Wir raten immer zu Misstrauen und was sehr wichtig ist: regelmässige Update der Antivirenprogramme.

Gestern ging es ja politisch sehr bewegend zu, alle sind sich einig und die Tränen flossen. Ja, wer hätte das noch vor und wärend und nach dem Wahlkampf gedacht, nun sind sie alle ein Herz und eine Seele. Unser bald Alt-Kanzler wird sich nun auch noch als Künstler versuchen, er möchte malen. Schmunzel, ob die Bilder dann auch so krawallig werden? Der 61 Jährige habe bereits Leinwände gekauft, verriet sein Freund, der italienische Maler Bruno Bruni, dem Südwestrundfunk. Komplett will sich Gerhard Schröder aber nicht ins Privatleben zurückziehen.

Die Ausführlichen News gibt es hier:
news.google.de

Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.
(Christine von Schweden, Aphoristikerin u. Königin von Schweden, 1626-1689)

Montag, November 14, 2005

Grüne und FDP prüfen Klage, Mysteriöse Selbstheilung

Man merkt doch sofort das eine neue Woche begonnen hat. Mal schauen ob sie uns den versprochenen Schnee bringt, zumindest werden wir heute die Winterreifen montieren.
Tja, mich hat wohl auch eine Erkältung erwischt, es kratzt entsetzlich im Hals, mal schauen ob ich das etwas abschwächen kann, bevor es mich voll erwischt.

Aber auch unsere Politiker sind nicht untätig, nach der FDP denken auch die Grünen über eine Klage gegen den bewusst verfassungswidrig gehaltenen Etatentwurf 2006 der großen Koalition nach.

Und etwas sehr erfreuliches: mysteriöse Selbstheilung rüttelt Forscher auf.
Das HI-Virus als Modell: Der Fall Stimpson könnte helfen, es zu verstehen 14 Monate nach einem positiven Aids-Test ist ein Brite frei vom tödlichen Virus HIV. Das berichten zumindest zwei englische Zeitungen. Forscher hoffen, in dem Fall den Schlüssel im Kampf gegen Aids zu finden.

Das wäre wirklich ein großer Schritt, hoffen wir alle das es den Forschern gelingt.

Ausführliche News hier:
news.google

Ein Politiker denkt an die nächste Wahl; ein Staatsmann an die nächste Generation.
(James Freeman Clarke, amerikan. Geistlicher, 1810-1888)

Sonntag, November 13, 2005

Dunkle Jahreszeit-Einbruchszeit, Sonne pur und Cartoon

Ein Sonnen-Sonntag wie er nicht schöner sein kann, Waldhessen ist ja die Mitte von Deutschland, vielleicht scheint bei uns die Sonne deshalb öfters, als anderswo.

In unserem Kreisgebiet häufen sich derzeit die Einbrüche. Seit Anfang Oktober sind alleine 27 Fälle bekannt. Teilweie waren sogar die Hausbewohner daheim. Garagen werden aufgebrochen und Autos geklaut. Mögliche Tatorte werden tagsüber ausbaldowert. Die Zeiten werden schlechter, vor einigen Monaten gingen 2 Männer durch unseren Stadtteil von Haus zu Haus, sie kauften angebliche alte Gegenstände. Unsere älteren Nachbarn hatten noch alte Öfen und so geschah es, dass der eine Mann sich die alten Sachen anschaute, wärend der andere mit der Nachbarin in der Küche verweilte, diese ablenkte und ihnen dann das Bargeld aus dem Wohnzimmer klaute. Vor einigen Jahren hat wir ähnliches schon einmal, des Nachts verschwanden alle greifbaren Satellitenschüsseln in unserer Strasse, damals waren es Rumänen, die sogar in unseren Wäldern ihr Lager aufgeschlagen hatten.




Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.
(La Rouchfoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)

Samstag, November 12, 2005

Kinder wünschen sich Geduld, Gedicht einer alten Frau

Schöner kann ein November nicht sein, die Sonne verwöhnt uns heute wieder, die Luft ist zwar kalt, aber das Farbenpiel der Sonnenstrahlen unvergleichlich schön.


Wir sollten uns wieder auf die alten Werte besinnen.


Eine Umfrage für das Magazin "Eltern for Family" hat ergeben, dass für Kinder elterliche Geduld vorm Kuscheln steht.
Knapp 95 Prozent wünschen sich von den Eltern Geduld und kein Meckern. 71 Prozent der Kinder sprachen sich dafür aus, dass die Eltern keine Verbote aussprechen.
Bei der Aussage, dass Eltern immer für ihre Kinder da sein sollten, liegen sich Kinder und Mütter zahlentechnisch noch am nächsten.

Ausführliche News hier:
de.news.yahoo

Und zum Weekend wieder ein Gedicht, es soll nachdenklich stimmen:

"SEHT MICH AN..."
Dieses Gedicht schrieb eine alte Frau, die seit langem in einem Altersheim lebte und von der man meinte, sie sei desorientiert. Nach ihrem Tod fand man es bei ihren Sachen.

Seht mich an
Was seht ihr Schwestern, was seht ihr?
Denkt ihr, wenn ihr mich anschaut:
Eine mürrische alte Frau,
nicht besonders schnell,
verunsichert in ihren Gewohnheiten,
mit abwesenden Blick,
die ständig beim Essen kleckert,
die nicht antwortet, wenn ihr sie anmeckert,
weil sie wieder nicht pünktlich fertig wird.
Die nicht so aussieht,
als würde sie merken was ihr macht
und ständig den Stock fallen lässt,
füttern, waschen, und alles was dazugehört.

Denkt ihr denn so von mir, Schwestern
wenn ihr mich seht, sagt?!

Öffnet die Augen Schwestern!!!
Schaut mich genauer an!!!
Soll ich euch erzählen, wer ich bin,
die hier so still sitzt,
die macht was ihr möchtet
und isst und trinkt,
wenn es euch passt?

Ich bin ein zehnjähriges Mädchen
mit einem Vater und einer Mutter,
die mich lieben
und einem Bruder und einer Schwester.

Ein sechzehnjähriges Mädchen,
schlank und hübsch,
die davon träumt, bald einem Mann zu begegnen.

Eine Braut, fast zwanzig,
mein Herz schlägt schneller
beim Gedanken an die Versprechungen,
die ich gegeben und gehalten habe.

Mit fünfundzwanzig noch habe ich einige Kleine,
die mich zu Hause brauchen.

Eine Frau mit dreißig,
meine Kinder wachsen schnell und helfen einander.

Mit vierzig sind sie alle erwachsen und ziehen aus.
Mein Mann ist noch da und die Freude noch nicht zu Ende.

Mit fünfzig kommen die Enkel und erfüllen unsere Tage.
Wieder haben wir Kinder, mein Geliebter und ich.

Dunkle Tage kommen über mich, mein Mann ist tot.
Ich gehe in eine Zukunft voller Einsamkeit und Not.

Die meinen haben mit sich selbst zu tun.
Aber die Erinnerung von Jahren
und die Liebe bleiben mein.

Die Natur ist grausam, wenn man alt wird und krumm
und wirkt etwas verrückt.

Nun bin ich eine alte Frau,
die ihre Kräfte dahinsiechen sieht
und der Charme verschwindet.
Aber in diesem Körper wohnt noch
ein junges Mädchen,
ab und zu wird mein mitgenommenes Herz
erfüllt.
Ich erinnere mich an meine Freuden.
Ich erinnere mich an meinen Schmerz
und ich liebe und lebe mein Leben noch einmal,
das allzu schnell an mir vorübergeflogen ist
und akzeptiere kühle Fakten,
das nichts bestehen kann.

Wenn ihr eure Augen aufmacht!
Schwestern so seht ihr nur??
eine mürrische alte Frau??

(Unbekannter Autor)

Freitag, November 11, 2005

ZDF plant neue Spielfilmstartzeit, laute TV Reklame

Das ZDF plant Spielfilmstartzeit von 19:25 Uhr um Werbung vor 20 Uhr zu forcieren.
Das Zweite Deutsche Fernsehen plant den Beginn von Spielfilmen im Abendprogramm bereits um 19:25 Uhr anstelle der üblichen Startzeit von 20:15 Uhr. Ziel ist die Einführung eines Werbeblockes vor zwanzig Uhr.

Bereits am 29. Dezember soll im Rahmen eines Probelaufes der Spielfilm "Die Wiege des Schweigens" mit einer Werbepause versehen werden. Eine halbminütige Werbung kostet dann innerhalb dieses Fensters knappe 70.000 Euro.

Das ZDF plant so eine Forcierung der stagnierenden Werbeeinnahmen durch die Vorverlegung des klassischen Spielfilmbeginns. Der Programmdirektor Thomas Bellut sieht in dieser Aktion eine Entlastung des zuschauerfinanzierten GEZ-Budgets.

Werden dann die GEZ-Gebühren für uns billiger? Bezahlen müssen wir die und da kommt man auch nicht raus.

Ausführliche News hier:
shortnews.stern

Was mutet man uns eigentlich noch alles zu? Werbung im TV nervt uns schon sehr, wobei wir uns besonders ärgern, wenn die Werbung plötzlich ohne unser Zutun sehr laut ist. Wir sind ja noch nicht in dem Alter, wo wir schlecht hören.
Wir fragen uns ob sowas Erlaubt ist, denn unseren Ohren tut sowas bestimmt nicht gut.

Die Filmfirmen produzieren die Werbespots nicht nur grell und schnell, sondern auch laut. Technisch werden Filtern und Kompressoren eingesetzt, um so die gefühlte Lautstärke eines Spots zu steigern.

Wer hat sich nicht schon gewundert, warum die anschliessende Sendung plötzlich so leise empfunden wird?
Der Werbespot zuvor war überlaut und unsere Ohren hatten sich dieser Lautstärke angepasst.

So hat man jeden Abend die Fernsteuerung in der Hand und regelt die Lautstärke, nur weil so ein dämlicher Werbespot uns die Ohren volldröhnt. Gesund kann das wohl kaum sein und wir denken mit der Zeit führt das auch zu einer Schwerhörigkeit.

Als Konsument bleibt uns da wohl nichts anderes übrig, als es zu ertragen oder ein Fernsehgerät zu besitzen, dass bereits über eine automatische Lautstärkeanpassung verfügt.

Jüngere Menschen sollten deshalb nicht vorschnell fragen: "Seit ihr schwerhörig, mönscht habt ihr die Kiste laut!"
Die Frage wäre so richtig: "Ist Werbung in der Kiste oder warum ist es so laut?"

Besser allein sich langweilen als in Gesellschaft. Man kann ungenierter gähnen.
(Ludwig Marcuse, dt. Literaturkritiker u. Philosoph, 1894-1971)

Donnerstag, November 10, 2005

Zigaretten Sticks, Elche, Kaffee und Bluthochdruck

An einem trüben Novembertag wie heute, steht uns der Sinn nicht nach den politischen Beschlüssen oder gar die Vorwürfe an Ministerpräsident Edmund Stoiber und dessen Feigheit. Das das EU-Gericht Steuervergünstigung für Zigaretten Sticks beendet, war uns eh klar. Die bisher preisgünstigeren Zigaretten Sticks müssen künftig in Deutschland wie normale Zigaretten besteuert werden. Unser Staat freut sich, wundern tut uns eh nichts mehr.

Interessanter finden wir doch da die Studie, Kaffee führt nicht zu Bluthochdruck. Das ist doch eine gute Nachricht und ein Freispruch für den Kaffee. Der Bohnenkaffee treibt den Blutdruck nicht in die Höhe, aber Cola. Schmunzel, und in Zeiten des Übergewichts, tut die Cola ihren Teil mit auf die Hüften.


Ja, und da gibt es doch im schwedischen Östra betrunkene Elche als Radaubrüder. Polizisten mit Hunden und bewaffnete Jäger haben Bewohner des Altenheims "Am Waldesrand" im schwedischen Östra Göinge vor betrunkenen Elchen schützen müssen. Die Tiere hatten am Wochenende reichlich durch Gärung alkoholhaltigen Saft aus verfaulten Äpfel in Vorgärten geschlürft.

Ausführliche News wie immer hier:
news.google

Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.
(F. Grillparzer, österr. Dichter, 1791-1872)

Mittwoch, November 09, 2005

Venus Express, Magier Siegfried und Roy

Auch heute verwöhnt uns die Sonne und wir freuen uns auf den Nachmittag. Auf unserem Balkon blüht es noch immer und der Salbei zeigt sich in seiner schönen lila Farbe. Bevor nicht wirklich der erste Frost da ist und beständig bleiben soll, werden wir uns weiterhin an der Blütenpracht erfreuen und noch nicht die Pflanzen abdecken, um sie vor den Frost zu schützen. Denn es ist weit und breit noch keiner in Sicht. Wir machen auch heute nach dem Mittagessen Feierabend, da wir gut vorgearbeitet haben, geniessen wir auch weiterhin diese sonnigen Tage, solange sie uns vergönnt sind.

Heute ist die europäische Raumsonde Venus Express, mit einem Bilderbuchstart, auf die Reise zu unserem Nachbarplaneten, der Venus, gestartet. Sie trat vom russischen Raumfahrtbahnhof Baikonur in Kasachstan ihre Reise zum Nachbarplaneten der Erde an. Im April 2006 wird sie den heißesten Planten unseres Sonnensystems erreichen. Die Sonde soll unter anderem Fragen beantworten, wie es dort zu dem extremen Treibhausklima mit Temperaturen bis weit über 400 Grad Celsius kam. Vielleicht helfen die Antworten dann unserer Erde.

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch von Siegfried und Roy. Nach über zwei Jahre nach dem fast tödlichen Angriff eines Tigers auf Roy Horn stehen die Magier Siegfried und Roy wieder gemeinsam auf der Bühne. Die beiden Zauberer machten in einem Hotel in Missouri Werbung für die Show des Nachwuchsmagiers Darren Romeo - und versprachen, bald wieder mit ihrer eigenen Show aufzutreten.

Einen Geburtstag gibt es auch zu verkünden, der Web-Browser Firefox feiert seinen ersten Geburtstag. Auch wenn er nie den Microsoft Internet Explorer ersetzen wird, hat er doch seine Berechtigung.

In Hinsicht auf die angekündigte Entlassungswelle (32 000 Mitarbeiter!!!) der Telekom, ist natürlich die Mitteilung, dass die Deutsche Telekom wieder einen Milliarden-Gewinn im dritten Quartal gemacht hat, sehr makaber.

Die Ausführlichen News gibt es hier:
news.google

Die utopischen Träume sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
(Alphonse de Lamartine, franz. Lyriker, 1790-1869)

Dienstag, November 08, 2005

Deutsche Telekom, Mädchen in Deutsch besser

Die Sonne verwöhnt uns heute, seit dem frühen Morgen haben wir sehr fleissig gearbeitet, damit wir den Nachmittag geniessen können. Wir wollen mit unserem Westi-Mädchen einen langen Spaziergang machen und wie immer hat sie bereits unsere Gedanken gelesen und zeigt schon seit einiger Zeit freudige Ungeduld.

Unsere Politiker haben der Deutsche Telekom weitere Hilfe zugesagt. Zwar wird Wirtschaftsexperten von SPD und Union zufolge der Koalitionsvertrag dem Unternehmen keine Ausnahme von der Regulierung bei ihrem geplanten Hochgeschwindigkeitsnetz einräumen. Allerdings bleibe man im Grundsatz gesprächsbereit.

Können die 32 000 Telekommitarbeiter auch auf Hilfe von der Telekom hoffen?

Mädchen besser in Deutsch - Jungs in Mathe, so hat man es herausgefunden. Mädchen sind schon in der Grundschule besser in Deutsch, dafür haben die Jungen in Mathematik die Nase vorn. Was wie ein klassisches Vorurteil klingt, wurde vom Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung. Jungen sind nicht nur schlechter im Lesen, sie sind auch schreibfaul. Nach Angaben von Bos lesen Jungen häufiger als Mädchen Comics, Anleitungen, Gebrauchsanweisungen oder Untertitel im Fernsehen. Mädchen greifen dagegen öfter zu Geschichten, Romanen oder Zeitschriften.

Ausführlich findet man die News hier:
news.google

Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

Montag, November 07, 2005

Hartz IV Bezieher starten Protestaktion, Zigaretten-Sticks

Die neue Arbeitswoche hat uns wieder voll erwischt. Unsere Woche ist vollgepackt mit Terminen. Im Hessenland wird es merklich kälter und es wird nun Zeit die Pflanzen vor Frost zu schützen. So werden wir eine ausgefüllte Woche haben.

Heute wurde eine Protestaktion gestartet. Hartz IV Bezieher verschiedener Regionen werden heute per E-Mail in Nürnberg Telefonanschlüsse für Toiletten und die Kostenübernahme für den Kauf und die laufenden Kosten für ein Handy beantragen. Sie sind dann ständig zu erreichen. Es ist ein Protest, unter anderem aufgrund der Behauptung, Arbeitssuchende wären nicht telefonisch erreichbar.

Es ist schon sehr schlimm, was man den Arbeitslosen unterstellt. Gerade in Hinsicht der neusten Aussichten, denn die Entlassungswelle geht ja weiter, wie jüngst die Telekom berichtet.

Reichensteuer, Mehrwertsteuer, Kürzungen in allen Bereichen - schöne Aussichten.

Ob nun Raucher weiterhin die günstigen Zigaretten-Sticks kaufen können, dass wird kommende Donnerstag zeigen. Dieser Tag könnte für vier bis fünf Millionen Raucher in Deutschland zum bittersten Tag überhaupt werden.
Denn an diesem Tag werden die Richter des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg darüber entscheiden, ob zukünftig für die preisgünstigen Zigaretten-Sticks gleich hohe Steuern bezahlt werden müssen, wie für die Fabrikzigaretten.

Ausführliche News hier:
shortnews.stern

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, daß er nur eine Klasse kennt: Feinde.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Sonntag, November 06, 2005

Der alte Großvater und sein Enkel

Bei uns geht es heute beschaulich zu, wir haben unsere Pc Programme mit neuem Update versehen, gemütlich Kaffee und Kuchen genossen und nun noch eine Geschichte für unsere Blog Freunde.

Der alte Großvater und sein Enkel

Es war einmal ein Großvater, der schon sehr, sehr alt war. Seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, die Augen sahen schlecht, die Ohren hörten nicht mehr viel und Zähne hatte er auch keine mehr.

Wenn er aß, floss dem alten Mann die Supppe aus dem Mund. Der Sohn und die Schwiegertochter ließen ihn deshalb nicht mehr am Tisch essen, sondern brachten ihm sein Essen hinter den Ofen, wo er in seiner Ecke saß.

Eines Tages, als man ihm die Suppe in einer Schale hingetragen hatte, ließ er die Schale fallen und sie zerbrach. Die Schwiegertochter machte dem Greis Vorwürfe, dass er ihnen im Haus alles beschädige und das Geschirr zerschlage, und sagte, dass sie ihm von jetzt an das Essen in einem Holzschüsselchen geben werden. Der Greis seufzte nur und sagte nichts.

Als der Mann und die Frau einige Tage später zu Hause beisammen saßen, sahen sie, dass ihr Söhnchen auf dem Fußboden mit kleinen Brettern spielte und etwas zimmerte.

Der Vater fragte ihn: "Was soll das denn werden, Mischa?"

Und Mischa antwortete: "Das soll ein Holzschüsselchen werden, Väterchen. Daraus werde ich dir und der Mutter zu essen geben, wenn ihr alt geworden seid." Der Mann und die Frau sahen sich an und weinten. Ihnen wurde plötzlich bewusst, wie sehr sie den Greis gekränkt hatten und sie schämten sich. Fortan ließen sie ihn wieder am Tisch sitzen und waren freundlich zu ihm.
(Unbekannter Autor)

Samstag, November 05, 2005

Waldhessen im Sonnenschein und Schmunzelgeschichte

Waldhessen im Sonnenschein, schöner kann ein Wochenende nicht sein. Und da es uns heute einfach nur gut geht, verzichten wir auf schlechte Nachrichten, Politik und ähnliches.
Dafür eine kleine Schmunzelgeschichte:

Blindflug
Die Passagiere warten in einer Maschine, damit diese endlich den Flughafen verlässt.

Der Eingang öffnet sich und zwei Männer in Pilotenuniformen kommen den Gang entlang. Beide tragen verdunkelte Augengläser. Einer der beiden führt einen Blindenhund an der Leine, und der andere tappt sich seinen Weg mit einem weißen Stock den Gang entlang.

In der Maschine entfalten sich laute und nervöse Gespräche, trotzdem gehen die Männer ins Cockpit, schließen die Türe und starten die Triebwerke.

Die Passagiere werfen sich nervöse und flüchtige Blicke zu, und suchen irgendein Zeichen, dass es sich hierbei um einen schlechten Scherz handle. Aber die Maschine zieht schneller und schneller die Flugpiste entlang und die Leute auf den Fensterplätzen realisieren, dass geradeaus am Ende der Flugpiste nur noch das Meer ist.

Als es so aussieht, dass die Maschine nie im Leben abheben würde, und im Meer versinken wird, füllt sich auf einmal die Kabine mit panischem Geschrei.

Aber in diesem Moment hebt die Maschine sanft in die Luft ab. Im Cockpit dreht sich der Co-Pilot zum Piloten und sagt, "Du weißt Bob, eines Tages werden die Leute zu spät schreien, und dann werden wir alle sterben..."
(Verfasser unbekannt)

Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.
(Jules Verne, franz. Schriftsteller, 1828-1905)



Freitag, November 04, 2005

Fleischskandal, Kurzatmigkeit und Bauchfett, Creawelten

Am heutigen trüben und regnerischen Freitag wollen wir zunächst einmal unsere liebe Freundin Erika grüssen, wir wissen das sie täglich hier liest. Erika lernten wir durch das Forum CreaWelten kennen, ein Forum rund um das Basteln. Sie ist dort Moderatorin und für jeden Spaß zu haben, aber auch tiefgründiger Austausch mit ihr ist eine Bereicherung.
Ihr Partner Heinz hilft ihr in allen Lebenslagen und steht ihr zur Seite. Zwei sehr sympathische Menschen mit Charme! Lächel... ja Erika, das stimmt! Nicht erröten!

Das Unangenehme was derzeit wieder einmal jedem Verbraucher den Appetit vergehen lässt, ist der neuste Fleischskandal in Lastrup. Die erste Untersuchung haben den Verdacht gegen einen Geflügel verarbeitenden Betrieb in Lastrup bestätigt.

Bei den rosigen Aussichten, was wir so alles verabreicht bekommen, dürfte sich die Information: Kurzatmigkeit und Bauchfett zeigen Herztod-Gefahr, demnächst erledigt haben.
Jedenfalls glauben Mediziner, dass weltweit dreimal mehr Menschen vom Herzinfarkt bedroht sind als bisher vermutet - weil ein falsches Maß für die Körperfülle benutzt werde. In einer weiteren Studie stellte sich heraus, dass auch Kurzatmigkeit den Herztod ankündigen kann.

Bei so vielen eklichen Lebensmitteln, die man den Verbrauchern unterschiebt, werden wir wohl ganz von alleine abnehmen und uns gezielt fragen: "Können wir das noch essen?".

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Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein.
(Sören Kierkegaard, dänischer Theologe u. Philosoph, 1813-1855)

Donnerstag, November 03, 2005

Union und SPD, Telekom und Online-Bibliothek

In Waldhessen gibt es nichts Neues, wie immer wuseln wir und freuen uns auf den Feierabend. Aber unserer Blog ist uns sehr wichtig und soviel Zeit muss einfach sein.
Die Sonne blinzelt heute öfters hinter den dunklen Wolken vor und es besteht Hoffnung auf ein warmes und feundliches Weekend. Wir haben selten einen so milden November erlebt, ob der Klimawandel schon spürbar wird?
Oder waren es nur Ausnahmen? Hurrikans und Überschwemmungen, ungewöhnlich heiße Sommer, Winter ohne Schnee.

Was wäre Weihnachten ohne Schnee, so ein kleiner Hauch von Schnee? Wir sind ja genügsam und wären schon mit ein bisschen zufrieden.

Die große Koalition benötigt nach jüngsten Schätzungen von Union und SPD deutlich mehr Geld als die bisher veranschlagten 35 Mrd. Nun fahnden Union und SPD nach insgesamt 45 Mrd. Euro.
Wir denken sie werden das Geld im Geldbeutel der Bürger finden, wo auch sonst?

Denn die Wirtschaft macht satte Gewinne und gibt davon nichts ab, nach dem die Telekom verkündet hat, dass sie 32.000 Arbeitsplätzen streichen, stiegt die T-Com Aktie in die Höhe. Ob sie aber mit diesen Massnahmen ihre Kundenverluste stoppen können, das bezweifeln wir.

Heute will der Suchmaschinenbetreiber Google seine Online-Bibliothek öffnen. Das Projekt stellt tausende überwiegend amerikanische Bücher aus dem 19. Jahrhundert zur Verfügung. Google hat Ideen und sind immer für Überraschungen gut. Viele Annehmlichkeiten würden wir nicht kennen, wenn es Google nicht für uns zur Verfügung stellt und das alles für uns kostenlos. Da sagen wir BRAVO!

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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4-65 n.Chr.)

Mittwoch, November 02, 2005

Pisa-Forscher, Eisenach und Cartoon

Da es sich nun auch in Waldhessen einregnet und recht kalt ist, hatten wir beschlossen heute in's Nachbarbundesland Thüringen zu fahren. So ein Einkaufsbummel in Eisenach hat uns diesen trüben Tag recht angenehm gemacht. Eisenach ist ein wunderschönes Städtchen, reich an historischen Gebäuden und Museen.
Die Wartburg, das Bachhaus, das Lutherhaus, der Marktplatz mit Rathaus und Stadtschloß sind nur einige der bekanntesten Eisenacher Sehenswürdigkeiten.

Nun haben Pisa-Forscher die Leistungen der Gymnasialschüler in den einzelnen Bundesländern miteinander verglichen. In der neuen Teiluntersuchung, zeigen sich der Studie zufolge gravierende Unterschiede.
Irgendwie erstaunt es uns immer wieder, wie unsere Generation es nur geschafft hat. Unsere Eltern bekamen weder Erziehungsgeld, Kindergeld oder sonstige Unterstützungen. Kindergärten waren nur dünn gesät, Nachhilfe oder Ganztagsschulen gab es nicht. Trotzdem ist aus uns etwas geworden.

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Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.
(Chinesisches Sprichwort)

Dienstag, November 01, 2005

Müntefering, Stoiber und Neuwahlen

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