Strickblog

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft!

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft.

Bastelforum, Handarbeiten, Anleitungen, Stricken, selbstgestrickte Socken

Donnerstag, März 30, 2006

Der Mensch

Der Mensch

Der Mensch ist ein Säugetier, nur das er auf zwei Hinterbeinen geht. Ist der Mensch betrunken, sagt man Schwein zu ihm, weil er dann auch die Vorderfüße mit benutzen muss und dreckig nach Hause kommt. Dann sagt man auch, er hat einen Affen, was zwar auch ein Säugetier ist, aber mit Schwein nichts zu tun hat.

Unten am Menschen sitzen die Füße. Es gibt Plattfüße, Senkfüße, Spreizfüße, Quadratlatschen, Flurschadenbretter und Quellwassermauken. Damit der Mensch lenken kann, hat er Gelenke. Diese müssen immer gut geölt sein. Dazu nimmt man am Besten Rizinusöl, denn wenn man nicht schnell genug um die Ecke lenkt, geht es vor der Tür in die Hosen.

Dann kommen die Beine. Es gibt O-Beine, X-Beine, Fahrgestellrennsemmeln, Sackstelzen und Gichtprothesen.

Zwischen Ober- und Unterbein ist das Knie. Das Knie ist ein Brechmittel, weil man alles über das Knie brechen will. Wo die Beine zusammenlaufen ist der Teil, mit dem neue Menschen gemacht werden.

Dann beginnt der Rumpf. Hinten am Rumpf ist der Hintern, welcher mit den Augen zusammenhängt, denn zieht man sich einen Büschel Haare aus dem Hintern, so kommen einem die Tränen aus den Augen.

Vorne sitzt der Bauch, auch Wampe genannt, oder Ranzen, Wanst, Spitzkühler, sogar Eisbeinfriedhof. Darüber sitzt die Brust, dafür gibt es Tee. Den müssen manche Frauen Pfundweise trinken.

An den Seiten hängen die Arme. Man sagt auch Klaumaschinen, oder Propeller dazu. An den Armen sind die Finger. Die Finger müssen immer sehr kurz sein. Wer lange Finger macht, wird eingebuchtet. Oben befindet sich der Hals. Dieser muss immer sauber sein, weil man ihn sieht.

Ist der Hals schmutzig, bindet man einen weißen Kragen darum. Der Kragen hat auch den Zweck, dass der Kopf nicht zwischen die Schultern rutschen kann. Der Kopf wird auch Rübe, doofe Nuss, Volksbelustigungsrübe, Abfallnuss, Ausschussbirne, oder feuchter Karton genannt. Vorn am Kopf hängt das Gesicht, auch Visage genannt. Unten am Gesicht ist der Mund, wozu man abwechselnd Fresse, oder Schnauze sagt. Im Mund sind die Zähne. Die meisten Frauen haben Haare darauf.

Bei Manchen sind sie wie Sterne, abends kommen sie raus. Über dem Mund ist die Nase, auch Riechkolben genannt. Manchmal läuft die Nase. Damit sie nicht weglaufen kann, haben manche Männer einen Bart, dort läuft die Nase hinein.

Deshalb wird der Bart auch Rotzbremse genannt. Dann kommen die Augen, die man auch als Glotzen, Scheinwerfer, Gliesen, oder Käseäpfelchen bezeichnet.

Am Kopf sind noch die Ohren. Diese sind ein Sitzmöbel, weil viele Leute auf den Ohren sitzen, wenn man ihnen etwas sagt. Ohren, welche abstehen, haben den Zweck, den Hut zu halten, damit er nicht über die Augen rutscht. Manche Menschen haben Ohren wie Schaumschläger. Diese kann man auch als Ventilator benutzen.

Auf dem Menschen sitzen die Haare. Bei meiner Tante stehen sie immer zu Berge, wenn mein Onkel aus der Kneipe kommt. Mein Großvater hat gar keine mehr. Er sagt immer, wer in der Jugend viel bürstet, braucht sich im Alter nicht zu kämmen. Aber wer viele Haare hat ist dumm, denn das Haar ist eine Sumpfpflanze und wächst auf jedem Wasserkopf.

(Verfasser unbekannt)


Dienstag, März 28, 2006

Freunde

Freunde?

Kann man Freunden vertrauen,
in einsamen Stunden noch auf sie bauen?

Es ist nicht sehr lange her,
meine Freundin hatte es schwer,
ich fuhr oft zu ihr und baute sie auf,
nahm weniger Zeit für die Familie in Kauf.
Natürlich bedankte sie sich dafür,
versprach: „Brauchst du mich, helfe ich dir!“

Es kam eine Zeit, ich wurde operiert,
musste mich schonen und war deprimiert.
Ich bat sie zu kommen, sie war nicht bereit,
sie hatte für mich überhaupt keine Zeit.
Versprechen zu halten ist wohl sehr schwer,
manchmal zählt da sogar Freundschaft nicht mehr.

Doch fremde Menschen lächeln mir zu
Und ein Gedanke lässt mir keine Ruh’.
Wer sind diese Leute, ich finde sie toll,
die stets achtsam sind und rücksichtsvoll?
Ihnen gebührt Ehre und Dank.

Ich wünsch’ ihnen Glück, ein Leben lang.

(Autor unbekannt)

Die Sunshine Familie ist glücklich wirkliche Freunde zu haben.
Denn gerade hier macht es nicht die Masse, sondern die Klasse!


kinder

Sonntag, März 26, 2006

Warum können Männer auch nie auf Frauen hören

Warum können Männer auch nie auf Frauen hören?!

Frau Müllers Geschirrspüler war kaputt.

Deshalb rief sie den Servicemann,
der sich für den nächsten Vormittag ankündigte. Da sie zu der Zeit einen
Termin hatte, den sie nicht verschieben konnte, sagte sie ihm am
Telefon:
"Ich lasse den Schlüssel unter der Türmatte. Reparieren sie den
Geschirrspüler und lassen sie die Rechnung auf dem Küchentisch.
Übrigens brauchen sie keine Angst vor meinem Hund zu haben, der tut
ihnen nichts. Aber auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen dürfen sie mit
dem Papagei sprechen!"

Als der Servicemann am nächsten Tag kam, war alles so wie angekündigt.

Der Hund war der größte und furchterregendste, den er je
gesehen hatte, doch er war ganz friedlich und beobachtete ihn ganz ruhig
bei der Arbeit.

Der Papagei hingegen bewarf ihn mit Nüssen, schrie,
schimpfte, und bedachte ihn ununterbrochen mit den übelsten Ausdrücken.
Schließlich konnte sich der Techniker nicht mehr zurückhalten und
schrie:

"Halts Maul, du hässlicher, dummer Vogel!"

Worauf der Papagei antwortete:
"Fass, Pluto!"

WARUM KÖNNEN MÄNNER AUCH NIE AUF FRAUEN HÖREN?!

.... und die Moral von der Geschichte:

Gehorche den Frauen, besonders wenn sie einen Vogel haben!!!

(Verfasser unbekannt)


Freitag, März 24, 2006

Hundebabys zu verkaufen

augenEin Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen:

"Hundebabys zu verkaufen."



Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u. 50 Dollar". Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"

Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.
Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?"

Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!" Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen.

Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe. Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde.

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

(Autor unbekannt)
Schmetterling

Mittwoch, März 22, 2006

Seele aus Glas

augenSeele aus Glas
Du fühlst sehr tief was keiner sieht
und kannst es doch nicht zeigen,
es kann nicht raus, wird überspielt
um Schmerzen zu vermeiden.

Du möchtest sprechen doch die Angst
raubt alle deine Sinne.
Wer hört dir zu, wer spricht denn schon
über ernste Dinge?

Oft fühlst du dich von minderem Wert
versuchst es zu verdrängen,
so lange bis die Seele bricht
und Zwänge dich bedrängen.

Viele Seelen gibt's aus Glas
man kann sie meist nicht sehen,
weil sie verletzbar sind wie du
nicht leicht durch s 'Leben gehen.

Wenn der Schmerz die Seele trifft
dann baue keine Mauer,
öffne, offenbare dich,
verliere deine Trauer.

Spreche aus was dich bedrückt
und such den Weg zu dir,
rede wo der Andere schweigt
deine Seele dankt es dir.

(Autor unbekannt)

Schmetterling

Dienstag, März 21, 2006

Der Zauber der Natur

Frühling

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,
Wo die Veilchen sprießen!

Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen.
(Heinrich Heine)


Frühlingsstrauß

Sonntag, März 19, 2006

Mensch, Du wirst alt

ComputerMensch, Du wirst alt!

Der Name! Mensch, wie war der noch?
Erinnerungen kommen hoch.
Du kramst in der Vergangenheit,
hast tausend Dinge griffbereit.
Doch, wie sich das Hirn auch quält,
der Name! Nur der Name fehlt.
Und sicherlich erkennst Du bald:
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Vom vierten Stock steigst Du herunter,
trittst auf die Straße, noch ganz munter.
Doch plötzlich fragst Du Dich verdrossen:
"Hab ich auch oben abgeschlossen?"
Du kannst Dir selber nicht mehr trau'n
und steigst hinauf, um nachzuschau'n.
Und sagst - die Faust vor Zorn geballt:
"So fängt es an. Mensch, Du wirst alt."

Du brauchst was aus dem Küchenschrank.
Du weißt auch was. Na, Gott sei Dank.
Du öffnest ganz gezielt die Tür
und fragst Dich prompt: "Was wollt' ich hier?"
Nun grübelst Du. Dich packt der Frust,
denn gerade hast Du's noch gewusst.
Und so was lässt Dich nicht mehr kalt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Bevor man eine Reise tut,
versteckt man erst sein Sparbuch gut.
Man ist ja länger nicht zu Haus
und das Versteck kriegt keiner raus.
Kommt man zurück, geht' s Suchen los:
"Wo habe ich mein Sparbuch bloß?"
Warum ich so was nie behalt?!
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du sitzt im Zug. Du bist auf Reisen.
Da fällt Dir ein: Das Bügeleisen!!!
Von Urlaubsfreuden schon beflügelt,
hast Du noch schnell ein Hemd gebügelt.
Nun denkst Du ständig an zu Haus.
"Mein Gott, ist der Stecker auch raus?"
Zwingst Dich zur Ruhe, mit Gewalt!
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Zum Frühstück nimmst Du drei Tabletten.
Sie sollen Dein Gedächtnis retten.
Du fragst Dich plötzlich ganz benommen:
"Hab' ich sie wirklich eingenommen?"
Und schluckt man sie, Du hast's vergessen,
stets vor dem oder nach dem Essen?
Du weißt nicht, welche Vorschrift galt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du bist es leid und legst im Nu,
Dir ein Tablettenkästchen zu.
Unter den Fächern - keine Frage,
steh'n säuberlich die Wochentage.
Am anderen Morgen denkst du nach:
"Was hab'n wir heute - Donnerstag?"
Du schmeißt das Kästchen, dass es knallt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du siehst nicht gut! Der Arzt kommt drauf
und schreibt Dir Augentropfen auf.
Alle vier Stunden sollst Du nun,
die Tropfen in die Augen tun.
Doch jedes Mal - es tut Dir leid -
vergisst Du die genaue Zeit.
Völlig verzweifelt sagst Du bald:
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du kaufst Dir - so was gibt es schon -
'ne Armbanduhr mit Weckfunktion.
Du freust Dich, nun ist alles klar,
sie piept auch pünktlich, wunderbar!
Doch schaust Du sinnend auf die Uhr
und fragst Dich: "Warum piept die nur?"
Sie piept wie aus dem Hinterhalt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Maschinen kann man reparieren,
Getriebe, die schwer gehen, schmieren.
Kommt beim Computer nichts mehr raus,
dann wechselt man Module aus.
So hat man vieles schon erreicht,
beim Menschen geht das nicht so leicht.
Drum kann der Rat nur dieser sein:
Mach Dir nichts draus, stell Dich drauf ein.

(Autor unbekannt)

Wir tragen es mit Humor.


Frau

Freitag, März 17, 2006

Vorfreude auf den Frühling

In Waldhessen ist es derzeit, so kurz vorm Frühlingsanfang, wie überall. Heute wird es nicht richtig Tag, ein Gemisch aus Grau in Grau und so richtig ungemütlich kalt. Zeitweise schneit es sogar.

Es kann also nur noch besser werden.

So dachte wir heute, wir schenken all unseren Freunden und Besuchern eine Vorfreude auf den Frühling, der ja kommen muss.

Wenn man sich noch über die kleinen Dinge des Lebens freuen kann, dann hat man eine besondere Gabe bewahren können.

Frühlingsgruß
Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.
(Konfuzius Philosoph).

Mittwoch, März 15, 2006

Brief an einen Herren

Brief an einen Herren zum 50. Geburtstag

08.02.06

Oldie Renovie den
Altbausanierung

An den Bauherrn des Altbaus
Harro

Betr.: Angebot für Ihre Altbausanierung

Sehr geehrter Herr ……….,

wir danken Ihnen für Ihre Anfrage, in der Sie uns bitten, Ihren 50-jährigen Altbau auf Schäden zu untersuchen und evtl. eine Renovierung zu übernehmen. Zunächst möchten wir uns herzlich dafür bedanken, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, unser sorgfältiges Angebot in diesem erlauchten Kreise vorzustellen.

Wir könnten uns sehr gut denken, dass viele der hier Anwesenden die dringende Notwendigkeit erkennen, Ihnen Herr ……….. zu folgen und ebenfalls einen kostenlosen Voranschlag für die Renovierung Ihres eigenen Altbaus - hoffentlich bei unserer bewährten Firma - einzuholen.

Wir - von der Firma Oldie Renovie haben mit derartigen Sanierungen einen hervorragenden, international gültigen Namen erworben. Insbesondere verfügen wir nachweisbar über langjährige Erfahrung mit klapprigen Gebäuden und verwahrlosten Außenanlagen.

Ihren Altbau, sehr geehrter Herr ………………, aus dem Jahre 1956
haben wir gewissenhaft geprüft und dabei folgende gravierende Mängel festgestellt:

1. Die Bedachung ist schadhaft. Ein starker Befall von Grauschimmel ist schon deutlich zu erkennen. Auf den ersten Blick haben Sie zwar noch eine gute Wärmedämmung auf dem Dach, aber darunter im Dachgeschoss und im Oberstübchen finden sich Undichtigkeiten und Verkalkungen.

2. Im Gebälk sitzt zweifelsfrei der Holzwurm; er ist ein sicherer Vorbote des Verfalls. Man kann ihn aber heutzutage mit Alkohol bekämpfen. Nur muss man das öfter wiederholen.

3. Bedrohlich ist die allgemeine Materialermüdung, insbesondere bei den Scharnieren. Das klappert und quietscht ja in dem Haus an jeder Ecke .

4. Die Bausubstanz selbst gefährden unübersehbare Risse in der Fassade.

5. Der Anstrich blättert an allen Ecken und Enden.

6. Erschreckend ist die Quantität des rieselnden Kalkes, der sich - wie in jedem alten Haus - besonders im Untergeschoss sammelt.

Dennoch können wir Sie beruhigen: diese von uns - im Obergeschoss und im Dachstübchen festgestellten o.a. Schäden, sind aus unserer Sicht mit einer sanften Renovierung zu beheben.

Wie aber, sehr geehrter Herr …………………….., sieht es in Ihrem 50 Jahre alten Untergeschoss aus?

Hier finden sich nach unseren Untersuchungen die größten Abnutzungserscheinungen und Gebrauchsspuren.

Warum? - werden Sie fragen.

Oldie Renovie hat auch auf diese delikate Frage eine Antwort. Wie wohl jeder weiß, findet im Untergeschoss das meiste Treiben statt. Darüber hinaus treten hier gewöhnlich die ersten Wasserschäden auf. Höchstwahrscheinlich muss hier sogar eine neue Wasserleitung gelegt werden. Auf diesem Gebiet arbeiten wir übrigens seit Jahren erfolgreich mit der Firma Aqua-Viagra und Töchter zusammen.

Langfristig scheint auch das sorgfältige Anbringen eines Rückstauventils und einer Dampfsperre sinnvoll zu sein. Wie Ihre Frau bereits äußerte, sollte auch das Wieschen vor dem Haus neu angelegt werden. Sie hätte dort gerne einen versteckten Tummelplatz zum Feiern, geschützt von einer kräftigen Stoßstange. Auch hier versichern wir Ihnen, dass diese sorgfältig angebracht wird und nicht so schnell verbiegt.

Verehrter Herr ……………………….., verzweifeln Sie bitte nicht. Wir verfügen über viele ausgeklügelte Vorschläge für eine erfolgreiche Sanierung. Teilen Sie uns bitte - möglichst nach Rücksprache mit Ihrer verehrten Gattin - mit, wann wir mit den dringend erforderlichen Arbeiten beginnen können.

Warten Sie in Ihrem eigenen Interesse und dem Ihrer verehrten Gattin nicht zu lange mit der Erteilung des Sanierungsauftrages. Denken Sie dabei an die mahnenden Worte unseres großen deutschen Poeten Drafi Deutscher Marmor, Stein und Eisen bricht - Aber ein von Oldie Renovie sanierter Altbau nicht!

Wir wünschen Ihnen jetzt schon beste Gesundheit und alles Gute für viele weitere Jahre in Ihrem - dank Oldie Renovie - sicherlich bald hervorragend renoviertem Altbau. Gerne sehen wir Ihrem geschätzten Auftrag entgegen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Dr. Mau
Chef vom Ganzen

(Autor unbekannt)

Montag, März 13, 2006

Eine Geschichte aus vergangenen Tagen

Die Frau Geheimrat wünscht ihre Sommerfrische in dem schönen Finsternwalde zu verbringen. Da sie weiß, dass der Andrang sehr groß ist, reist sie schon vor der Saison nach Finsternwalde um sich zwei Zimmer nach ihrem Geschmack zu sichern.

Geführt von dem Dorfschulzen gelingt es ihr, zwei entsprechende Zimmer zu finden. Zufrieden fährt sie zurück.

Zu Hause angelangt fällt ihr ein, dass sie vergessen hat sich zu erkundigen, ob auch ein WC vorhanden ist. Sie schreibt daher an den Dorfschulzen und erkundigt sich.

Wie gesagt, man ist halt in Finsternwalde wo zu dieser Zeit der Fortschritt noch nicht allzu großen Fuß gefaßt hat und das kleine Häuschen mit dem Herzen in der Tür noch das tägliche Ziel ist!

So ist es nicht verwunderlich, dass das Dorfoberhaupt mit der seltsamen Abkürzung nichts anzufangen weiß.
Er geht deshalb zum Pfarrer und bittet diesen um Auskunft.

Nach vielem Hin und Her erklärt der Pfarrer, dass hiermit nur die kürzlich eingeweihte Wald - Capelle gemeint sein kann.

Daraufhin schreibt der Dorfschulze an die Frau Geheimrat folgenden Brief:

Sehr geehrte gnädige Frau!

WC ist vorhanden, liegt etwa eine halbe Stunde vom Ort entfernt
inmitten eines schönen Tannenwaldes.
Schon wegen der Lage ist ein Besuch sehr zu empfehlen.
Die Öffnungszeiten sind sonntags und mittwochs.
Es empfiehlt sich, schon eine halbe Stunde vor Beginn dort zu sein,
weil der Andrang sehr groß ist.
Doch braucht gnädige Frau keine Angst zu haben, denn es sind 60 Sitzplätze vorhanden.
Auch für Stehplätze ist gesorgt.
Des Sonntags empfiehlt sich der Besuch ganz besonders, da dann dazu eine Orgel spielt.
Die Akustik ist enorm, man kann die Töne meilenweit hören

(Autor unbekannt)


Samstag, März 11, 2006

Kurschatten

Kurschatten


Müde schleich ich durch den Park
Geschwächt durch Knäckebrot und Quark;
Die Füße sind so schwer wie Blei
Als ob ich hundert Jahre sei.

Vor Wochen war ich noch ganz munter,
heut' rutschen mir die Hosen runter;
verschwunden ist die Lebenskraft,
alle Glieder sind erschlafft.

Und was sonst mein ganzer Stolz,
hängt nun an mir wie morsches Holz;
zaghaft tret ich hinter'n Baum,
ich traue meinen Augen kaum.

Was einst in voller Blüte stand,
liegt nun wie tot in meiner Hand.
Ich wage nicht daran zu denken,
mich irgendeiner Frau zu schenken.

Von Lust und Liebe keine Spur:

Das sind die "Schatten" einer Kur.

(Verfasser unbekannt)


Donnerstag, März 09, 2006

Ein Gebet für die Gestressten

Ein Gebet für die Gestressten!


Herr gib mir die Kraft, Dinge zu akzeptieren,
die ich nicht ändern kann, den Mut,
Dinge zu ändern, die ich nicht akzeptieren
kann und einen Weg,
die Körper derer verschwinden zu lassen,
die ich heute umbringen musste, weil sie mich nervten.


Herr hilf mir aufzupassen,
auf wessen Füße ich heute trete,
da sie eventuell zu dem Hintern gehören
könnten, in den ich möglicherweise morgen reinkriechen muss.

Hilf mir, bei der Arbeit immer 100% zu geben...

12% am Montag
23% am Dienstag
40% am Mittwoch
20% am Donnerstag
5% am Freitag

Und wenn ich mal einen richtig schlechten Tag habe,
und es scheint, als wolle mich jeder anmachen,
dann hilf mir nicht zu vergessen,
dass es 42 Muskeln braucht, um ein verärgertes Gesicht zu machen,
jedoch nur ganze 4, um meinen Mittelfinger auszustrecken,
und ihnen zu sagen, wo sie’s hinstecken können.

Amen
(Verfasser unbekannt)


Dienstag, März 07, 2006

Waldhessen und Beton

Auch wir in Waldhessen und dem Werratal bleiben vom Schnee nicht verschont. Aber wir müssen gestehen: es gefällt uns doch recht gut. Deshalb vestehen wir auch nicht das Geschrei in den Medien, schliesslich haben wir erst Anfang März. Es wäre doch sehr schön, wenn dieser Winter keine Ausnahme bleibt und wir solche Winter bekommen, wie wir sie als Kinder genossen haben. Geniessen wir also diesen Winter mit Schnee, solange es ihn noch gibt.



Beton

Viele Menschen
wollen eine ebene und glatte
Fläche sein,
doch immer wieder
sind sie reingetappt
in das frisch gegossene
Vorsatzfundament.

Die Fehlerfußspuren
und Schwächenabdrücke
aber wurden stets
wieder überbetoniert.

Ganz unten,
unter vielen Schichten
von Beton-
da liegt dann der Mensch
und kommt nicht mehr
zum Vorschein.

Betonier dich nicht weiter zu!
Arbeite an deinen Fehlern!
Steh zu deinen Schwächen!

(Verfasser unbekannt)

Sonntag, März 05, 2006

Ohne Beruf

"Ohne Beruf", so stand es im Pass!
Mir wurden fast die Augen nass.
"Ohne Beruf" war da zu lesen. -
Und dabei ist sie doch ein fleißiges Wesen.

Gattin, Mutter, Hausfrau zu sein,
schließt das nicht alle Berufe ein?
Als Köchin von allen Lieblingsspeisen,
als Packer, wenn es geht auf Reisen,

als Chirurg, wenn ein Dorn im Finger versplittert,
Schiedsmann bei Kämpfen, erbost und erbittert,
Färber von alten Mänteln und Röcken,
Finanzgenie, wenn sich der Beutel soll strecken,
als Lexikon, das schier alles soll wissen,

als Flickfrau, wenn Strümpfe und Wäsche zerrissen,
als Märchenerzählerin, ohne Ermüden,
als Briefkorrespondentin nach Norden und Süden,
als Puppendoktor, als Reparateur,
als Gärtner, Konditor, als Friseur!

Unzählige Titel könnt ich noch sagen, -
doch soll sich der Setzer nicht länger plagen -
von Frauen, die Gott zum Segen erschuf.
Und das nennt die Welt dann: "Ohne Beruf"!

(Gottfried Eisert)

Freitag, März 03, 2006

Ein Lebenslauf

Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung. Meine Eltern waren gerade nicht zu Hause. Sie waren auf dem Felde Kartoffeln holen. Es war nicht unser Feld, aber wir holten dort immer unsere Kartoffeln. Jetzt sitzt mein Vater im Gefängnis wegen seines Glaubens. Er glaubte seine Miete nicht bezahlen zu müssen.

Ich war nicht alle Kinder. Wir waren zu Hause 20 Kinder:
10 Jungen, 9 Mädchen und ein Blindgänger. Wir schliefen alle in einem Bett, in einem Zimmer ... mit Gasmasken. Das Handtuch stand hinter der Tür. Da wir nur ein Bett besassen, war es mit dem Schlafen sehr schwierig. Das erste Kind wurde ins Bett gelegt und wenn es eingeschlafen war, wurde es herausgenommen und an die Wand gestellt. Ich bin einmal 10 Tage stehen geblieben und es hat keiner gemerkt.

Wir waren auch eine sehr musikalische Familie. Meine Mutter nähte auf der Singer Nähmaschine. Mein Vater war Pianoträger bei der Transportgesellschaft und sitzt jetzt in Sing-Sing. Einer meiner Brüder war Sänger. Er sank immer tiefer. Jetzt brummt er schon zwei Jahre. Am musikalischsten war meine Schwester, sie ging schon bei der Geburt flöten. Wir waren auch eine intelligente Familie. Einer meiner Brüder ist auf der Universität in Heidelberg. Er steht dort in Spiritus, weil er zwei Köpfe hat. Ein weiterer Bruder ist Verwandlungskünstler. Er geht immer mit einem alten Mantel ins Kaffee und kommt mit einem neuen wieder heraus. Und ein anderer ist Klempner. Was er am Tage klemmt wird abends verlötet.

Wir Jungen hießen alle Emil, bloss Fritz der hiess Paul. Meine Schwestern waren alle sehr dünn. Die eine musste immer zweimal ins Zimmer kommen, damit man sie überhaupt sah. Eine hat jetzt Zwillinge bekommen. Die sehen sich sehr ähnlich, besonders der eine. Als ich 6 Jahre alt war, kam ich in die Schule. Ich war immer der Liebling meiner Lehrer. Verschiedene Klassen durfte ich sogar zweimal besuchen. Einmal wurde ich in der Rechenstunde gefragt:
"Wenn ihr beim Schlachter 15 DM, beim Bäcker auch 15 DM und beim Kaufmann 120 DM Schulden habt, wieviel habt ihr dann insgesamt?"
Ich antwortete: "Das weiss ich nicht, wir ziehen dann immer vorher um."

Brachten wir gute Zeugnisse nach Hause, gab es einen Groschen für die Sparbüchse. Bekamen wir schlechte Zeugnisse, erhielten wir Schläge mit dem Ausklopfer. War die Sparbüchse voll, dann wurde ein neuer Ausklopfer gekauft. Anschliessend kam ich zu einem Schmied in die Lehre. Er gab mir einen Hammer in die Hand und sagte:
"Wenn ich mit dem Kopf nicke, dann schlage zu." Er nickte nie wieder.
Dann wurde ich Vertreter. Mein Chef war sehr neugierig und fragte mich, was ich denn vorher war. Ich sagte ihm, ich hätte den Ölsardinen die Augen zugedrückt, bevor sie in Büchsen kamen. Das glaubte er mir nicht und ausserdem fiel ihm auf, dass ich eine so langsamen Aussprache habe, und da fragte er mich, ob ich überhaupt etwas schnell könne. Ja, sagte ich, ich werde immer schnell müde. Und das ist bis heute so geblieben.
(Verfasser unbekannt)

Mittwoch, März 01, 2006

Das Päckchen aus Amerika

Das Päckchen aus Amerika

Ihr Leute, ihr Leute, ich schrei hurra
ein Päckchen kam aus USA,
mit 7 hoffnungsvollen Dosen
und ein paar neuen Nietenhosen.
Eine Dose Kaffee und Schokolade,
auch eine Dose Marmelade,
und dann wie freut sich mein´ Seel´,
ein großes Glas Olivenöl.

Eine extra große Tüte voll mit Reis,
´ne Dose Fett, wie Schnee so weiß.
Das alles schrieb die Tante Rose
noch eigenhändig auf jede Dose,
damit wir gleich wissen was da drinnen,
weil wir doch kein Wort englisch können.
Bloß von der einen Weißblechdose,
da ging gewiss ein Zettel lose.

Was könnte hier nur drinnen sein?
Ein Jeder steckt seinen Riecher rein.
Es ist kein Mehl, es ist kein Gries,
es schmeckt wie eingeschlafne Füß´.
Wir haben uns den Kopf zerbrochen,
was kann man mit dem Pulver kochen?
Vielleicht ist's was für ´nen kranken Magen?
Doch was es ist konnt´ keiner sagen.

Ich sag': "Nun Schluss mit der Raterei, punktun, wir kochen davon einen Brei!"
Die Mutter rührt und setzt aufs Feuer, macht's schmackhaft mit 3 Hühnereier.
Die Oma gibt den guten Rat:
"So was würzt man mit Muskat"
Sie macht's noch glatt mit ein wenig Schmalz und kräftig mit einer Hand voll Salz.

Dann rührt sie noch eine Mehlschwitze ein und dann zu Mittag gab's den Brei.
Fein abgeschmeckt mit Speck und Zwiebel, es war dann auch gar nicht mal so übel.
Der Magen war wieder satt und still,
nun, mag´s gewesen sein was es will.
Ihr Leute, ihr Leute, schon drei Tage darauf klärt sich das ganze Drama auf.

Die Luft ist fast weggeblieben, was Tante Rosa da geschrieben:

Im tiefen Schmerze meine Lieben hab' ich euch diesen Brief geschrieben.
Der liebe Onkel Ottokar,
er starb mit 83 Jahr.
Schon immer war sein letzter Wille,
in der Heimat ruh'n, in aller Stille,
in tiefer Trauer - Tante Rose;

seine Asche ist in der 7. Weißblechdose.