Strickblog

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft!

Unsere Sunshine Familie, Kinder sind unsere Zukunft.

Bastelforum, Handarbeiten, Anleitungen, Stricken, selbstgestrickte Socken

Sonntag, Dezember 31, 2006

Jahresende u. Jahresanfang

Jedes Ende ist ein neuer Anfang.

Wir wünschen allen Besuchern, Bekannten und Freunden einen guten Rutsch in
das neue Jahr 2007.

Jahreswechsel
Das Ende eines Dinges ist der Anfang eines anderen.
(Leonardo da Vinci)

Samstag, Dezember 30, 2006

Neid und Missgunst

Neid und Missgunst - Respekt und Toleranz

Und es sagten der Neid und die Missgunst
wir fühlen uns wohl unter den Menschen, denn wir sind ein Teil von ihnen.

Woraufhin der Respekt und die Toleranz entgegneten:
wir können das von uns nicht sagen,
denn die Menschen kennen uns kaum.

Da lachte die Eifersucht,
denn Sie war stets willkommen unter den Menschen
und auch die Ignoranz war mehr als zufrieden mit ihrem Dasein.

Der Hass war genauso begeistert von seinem Wandeln unter den Menschen,
denn er herrschte wie ein Fürst unter ihnen.

Dies konnte das Verständnis gar nicht begreifen
denn es wurde gemieden und litt darunter.

Ach, sagte die Traurigkeit
so oft werde ich gerufen
denn so vieles, das ihr anderen den Menschen antut,
hat zur Folge, dass sie mich brauchen,
und diesen Worten schloss sich die Enttäuschung an,
denn es erging ihr nicht anders.

Daraufhin erwiderte das Vertrauen:
ich werde benutzt, werde missbraucht
und die Menschen sprechen von mir ohne zu wissen wer ich eigentlich bin.

Da sagten die Träume:
ich weiß gar nicht was ihr alle wollt
mich haben die Menschen verloren
sie sprechen immer von ihren Träumen und dennoch glauben die meisten nicht an sie.

Zu guter Letzt fing auch die Liebe an zu sprechen
und man konnte ihr anhören wie traurig sie war
und sie sagte:
manchmal frage ich mich warum ich unter den Menschen weile.
Sie sprechen von mir ohne zu wissen welche Bedeutung ich habe,
reden über mich und kennen mich gar nicht,
sie spielen mit mir ohne zu wissen wie sehr sie damit verletzen können,
glauben an mich und wissen doch gar nicht an was sie glauben.

Da kam der Trost daher und nahm die Liebe in den Arm,
denn es tat ihm weh zu sehen was man der Liebe antat.

(Verfasser unbekannt)

Engel

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Ein Jahr neigt sich dem Ende

Pünktlich nach Weihnachten schneit es nun in Waldhessen, wie könnte es auch anders sein?

Die letzte Woche von diesem Jahr nutzen wir um etwas auszuruhen, es war ein bewegtes Jahr.

Der Beginn ist eine große Kunst,
doch größer ist noch die Kunst,
ein Ende zu finden.


Wir schauen nicht in die Vergangenheit, wir leben in der Gegenwart und freuen uns auf die Zukunft.

Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann;
und gib mir die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Nie aufzugeben ist eine Sache -
eine andere ist zu wissen
wann man aufgeben muss.


Es sind die kleinen Dinge die uns erfreuen und unsere Seelen streichelt.

der erste Schnee
Der erste Schnee in diesem Jahr.

Dienstag, Dezember 26, 2006

Harmonische Weihnachten

Wir hatten bisher eine sehr sehr schöne Weihnachten, uns wurde so viele Liebe entgegengebracht, ob von unseren Eltern, Verwandten, Freunden oder Nachbarn.

In diesem Jahr (so fühlen wir es) sind die Menschen wieder mit mehr Nähe und suchen sie auch, diese Nähe.

Das Leben geht machmal seltsame Wege, man packt mit sehr viel Liebe und Sehnsucht ein Paket und hält es wenige Tage später ungeöffnet wieder in den Händen.

Das Positive aus dieser Erfahrung jedoch ist, dass wir unplanmässig 3 Kinderherzen sehr glücklich gemacht haben.

Konfuzius hat dem Lernen eine hohe Priorität eingeräumt.
Und so sprach er:

Wollten sie ihr Fürstentum in Ordnung bringen, so ordneten sie zuerst ihre Familie.
Wollten sie ihre Familie ordnen, so kultivierten sie zuerst ihren Charakter.
Wollten sie ihren Charakter kultivieren, so läuterten sie zuerst ihr Herz.

Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst,
sofern du nicht stehen bleibst.

Fehler
Erfahrung
Erkennen
Verändern
Fehler werden gemacht, damit danach eine Erfahrung stattfindet und aus dieser wiederum das Erkennen stattfindet und dadurch eine Veränderung vorgenommen wird.


Ich habe mit meinen Patenkind telefoniert, die ihr 1. Kind in diesen Tagen erwartet, auch das war sehr schön und erzeugte Glücksgefühle.

Eine rundum harmonische Weihnachten.

Der Weihnachtsmann hat sich nun ein Schläfchen verdient.

Weihnachtsmann
Wir wünschen allen noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag.

Sonntag, Dezember 24, 2006

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen
Besuchern, Freunden und Bekannten
ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Weihnachten
Weihnacht
Die Stadt badet im Schnee
Der Kranz grünt
auf der verriegelten Tür

Das Christkind bittet
um Einlass
denn es ist kalt
in der Stadt im Land in der Welt
aus Schnee und Weihrauch

Freitag, Dezember 22, 2006

Der allererste Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsmann ging durch den Wald. Er war ärgerlich. Sein weißer Spitz, der sonst immer lustig bellend vor ihm herlief, merkte das und schlich hinter seinem Herrn mit eingezogener Rute her.

Weihnachtsmann

Er hatte nämlich nicht mehr die rechte Freude an seiner Tätigkeit. Es war alle Jahre dasselbe. Es war kein Schwung in der Sache. Spielzeug und Eßwaren, das war auf die Dauer nichts. Die Kinder freuten sich wohl darüber, aber quieken sollten sie und jubeln und singen, so wollte er es, das taten sie aber nur selten.

Den ganzen Dezembermonat hatte der Weihnachtsmann schon darüber
nachgegrübelt, was er wohl Neues erfinden könne, um einmal wieder eine rechte Weihnachtsfreude in die Kinderwelt zu bringen, eine Weihnachtsfreude, an der
auch die Großen teilnehmen würden. Kostbarkeiten durften es auch nicht sein,
denn er hatte soundsoviel auszugeben und mehr nicht.

So stapfte er denn auch durch den verschneiten Wald, bis er auf dem Kreuzweg war. Dort wollte er das Christkindchen treffen. Mit dem beriet er sich nämlich immer über die Verteilung der Gaben. Schon von weitem sah er, daß das Christkindchen da war, denn ein heller Schein war dort.

Das Christkindchen hatte ein langes weißes Pelzkleidchen an und lachte über das ganze Gesicht. Denn um es herum lagen große Bündel Kleeheu und Bohnenstiegen und Espen- und Weidenzweige, und daran taten sich die hungrigen Hirsche und Rehe und Hasen gütlich. Sogar für die Sauen gab es etwas: Kastanien, Eicheln und Rüben.

Der Weihnachtsmann nahm seinen Wolkenschieber ab und bot dem Christkindchen die Tageszeit. "Na, Alterchen, wie geht's?" fragte das Christkind. "Hast wohl schlechte Laune?" Damit hakte es den Alten unter und ging mit ihm. Hinter ihnen trabte der kleine Spitz, aber er sah gar nicht mehr betrübt aus und hielt seinen Schwanz kühn in die Luft.

"Ja", sagte der Weihnachtsmann, "die ganze Sache macht mir so recht keinen Spaß mehr. Liegt es am Alter oder an sonst was, ich weiß nicht. Das mit den Pfefferkuchen und den Äpfeln und Nüssen, das ist nichts mehr. Das essen sie auf, und dann ist das Fest vorbei. Man müßte etwas Neues erfinden, etwas, das nicht zum Essen und nicht zum Spielen ist, aber wobei alt und jung singt und lacht und fröhlich wird."

Das Christkindchen nickte und machte ein nachdenkliches Gesicht; dann sagte
es: "Da hast du recht, Alter, mir ist das auch schon aufgefallen. Ich habe
daran auch schon gedacht, aber das ist nicht so leicht."

"Das ist es ja gerade", knurrte der Weihnachtsmann, "ich bin zu alt und zu
dumm dazu. Ich habe schon richtiges Kopfweh vom vielen Nachdenken, und es
fällt mir doch nichts Vernünftiges ein. Wenn es so weitergeht, schläft
allmählich die ganze Sache ein, und es wird ein Fest wie alle anderen,
von dem die Menschen dann weiter nichts haben als Faulenzen,
Essen und Trinken."

Nachdenklich gingen beide durch den weißen Winterwald, der Weihnachtsmann
mit brummigem, das Christkindchen mit nachdenklichem Gesicht.

Es war so still im Wald, kein Zweig rührte sich, nur wenn die Eule sich auf einen Ast setzte, fiel ein Stück Schneebehang mit halblautem Ton herab. So kamen die beiden, den Spitz hinter sich, aus dem hohen Holz auf einen alten Kahlschlag, auf dem große und kleine Tannen standen. Das sah wunderschön aus. Der Mond schien hell und klar, alle Sterne leuchteten, der Schnee sah aus wie Silber, und die Tannen standen darin, schwarz und weiß, daß es eine Pracht war.

Eine fünf Fuß hohe Tanne, die allein im Vordergrund stand, sah besonders
reizend aus. Sie war regelmäßig gewachsen, hatte auf jedem Zweig einen Schneestreifen, an den Zweigspitzen kleine Eiszapfen, und glitzerte und
flimmerte nur so im Mondenschein.

Das Christkindchen ließ den Arm des Weihnachtsmannes los, stieß den Alten an,
zeigte auf die Tanne und sagte: "Ist das nicht wunderhübsch?"

"Ja", sagte der Alte, "aber was hilft mir das ?"

"Gib ein paar Äpfel her", sagte das Christkindchen, "ich habe einen Gedanken."

Der Weihnachtsmann machte ein dummes Gesicht, denn er konnte es sich nicht
recht vorstellen, daß das Christkind bei der Kälte Appetit auf die eiskalten
Äpfel hatte. Er hatte zwar noch einen guten alten Schnaps, aber den mochte
er dem Christkindchen nicht anbieten.

Er machte sein Tragband ab, stellte seine riesige Kiepe in den Schnee, kramte darin herum und langte ein paar recht schöne Äpfel heraus. Dann faßte er in die Tasche, holte sein Messer heraus, wetzte es an einem Buchenstamm und reichte es dem Christkindchen.

"Sieh, wie schlau du bist", sagte das Christkindchen. "Nun schneid mal etwas Bindfaden in zwei Finger lange Stücke, und mach mir kleine Pflöckchen."

Dem Alten kam das alles etwas ulkig vor, aber er sagte nichts und tat, was das Christkind ihm sagte. Als er die Bindfadenenden und die Pflöckchen fertig hatte, nahm das Christkind einen Apfel, steckte ein Pflöckchen hinein, band den Faden daran und hängte den an einen Ast.

"So", sagte es dann, "nun müssen auch an die anderen welche, und dabei kannst du helfen, aber vorsichtig, daß kein Schnee abfällt!"

Der Alte half, obgleich er nicht wußte, warum. Aber es machte ihm schließlich Spaß, und als die ganze kleine Tanne voll von rotbäckigen Äpfeln hing, da trat er fünf Schritte zurück, lachte und sagte; "Kiek, wie niedlich das aussieht! Aber was hat das alles für'n Zweck?"

"Braucht denn alles gleich einen Zweck zu haben?" lachte das Christkind. "Paß auf, das wird noch schöner. Nun gib mal Nüsse her!"

Der Alte krabbelte aus seiner Kiepe Walnüsse heraus und gab sie dem Christkindchen.

Das steckte in jedes ein Hölzchen, machte einen Faden daran, rieb immer eine Nuß an der goldenen Oberseite seiner Flügel, dann war die Nuß golden, und die nächste an der silbernen Unterseite seiner Flügel, dann hatte es eine silberne Nuß und hängte sie zwischen die Äpfel.

"Was sagst nun, Alterchen?" fragte es dann. "Ist das nicht allerliebst?"

"Ja", sagte der, "aber ich weiß immer noch nicht..."

"Komm schon!" lachte das Christkindchen. "Hast du Lichter?"

"Lichter nicht", meinte der Weihnachtsmann, "aber 'nen Wachsstock!"

"Das ist fein", sagte das Christkind, nahm den Wachsstock, zerschnitt ihn und drehte erst ein Stück um den Mitteltrieb des Bäumchens und die anderen Stücke um die Zweigenden, bog sie hübsch gerade und sagte dann; "Feuerzeug hast du doch?"

"Gewiß", sagte der Alte, holte Stein, Stahl und Schwammdose heraus, pinkte
Feuer aus dem Stein, ließ den Zunder in der Schwammdose zum Glimmen kommen und steckte daran ein paar Schwefelspäne an. Die gab er dem Christkindchen. Das nahm einen hellbrennenden Schwefelspan und
steckte damit erst das oberste Licht an, dann das nächste davon rechts,
dann das gegenüberliegende.

Und rund um das Bäumchen gehend, brachte es so ein Licht nach dem andern zum Brennen.

Da stand nun das Bäumchen im Schnee; aus seinem halbverschneiten, dunklen Gezweig sahen die roten Backen der Äpfel, die Gold- und Silbernüsse blitzten und funkelten, und die gelben Wachskerzen brannten feierlich.

Das Christkindchen lachte über das ganze rosige Gesicht und patschte in die Hände, der alte Weihnachtsmann sah gar nicht mehr so brummig aus, und der kleine Spitz sprang hin und her und bellte.

Als die Lichter ein wenig heruntergebrannt waren, wehte das Christkindchen mit
seinen goldsilbernen Flügeln, und da gingen die Lichter aus. Es sagte dem Weihnachtsmann, er solle das Bäumchen vorsichtig absägen. Das tat der, und
dann gingen beide den Berg hinab und nahmen das bunte Bäumchen mit.

Als sie in den Ort kamen, schlief schon alles.

Beim kleinsten Hause machten die beiden halt. Das Christkindchen machte
leise die Tür auf und trat ein; der Weihnachtsmann ging hinterher. In der
Stube stand ein dreibeiniger Schemel mit einer durchlochten Platte. Den
stellten sie auf den Tisch und steckten den Baum hinein.

Der Weihnachtsmann legte dann noch allerlei schöne Dinge, Spielzeug, Kuchen, Äpfel und Nüsse unter den Baum, und dann verließen beide das Haus so leise, wie sie es betreten hatten. Als der Mann, dem das Häuschen gehörte, am andern Morgen erwachte und den bunten Baum sah, da staunte er und wußte nicht, was er dazu sagen sollte.

Als er aber an dem Türpfosten, den des Christkinds Flügel gestreift hatte,
Gold- und Silberflimmer hängen sah, da wußte er Bescheid. Er steckte die
Lichter an dem Bäumchen an und weckte Frau und Kinder. Das war eine Freude
in dem kleinen Haus wie an keinem Weihnachtstag.

Keines von den Kindern sah nach dem Spielzeug, nach dem Kuchen und den
Äpfeln, sie sahen nur alle nach dem Lichterbaum. Sie faßten sich an
den Händen, tanzten um den Baum und sangen alle Weihnachtslieder,
die sie wußten, und selbst das Kleinste, das noch auf dem Arm
getragen wurde, krähte, was es krähen konnte.

Als es hellichter Tag geworden war, da kamen die Freunde und Verwandten des Bergmanns, sahen sich das Bäumchen an, freuten sich darüber und gingen gleich in den Wald, um sich für ihre Kinder auch ein Weihnachtsbäumchen zu holen. Die anderen Leute, die das sahen, machten es nach, jeder holte sich einen Tannenbaum und putzte ihn an, der eine so, der andere so, aber Lichter, Äpfel und Nüsse hängten sie alle daran.

Als es dann Abend wurde, brannte im ganzen Dorf Haus bei Haus ein
Weihnachtsbaum, überall hörte man Weihnachtslieder und das Jubeln
und Lachen der Kinder.

Von da aus ist der Weihnachtsbaum über ganz Deutschland gewandert und von
da über die ganze Erde.

Weil aber der erste Weihnachtsbaum am Morgen brannte, so wird in manchen
Gegenden den Kindern morgens beschert.

(Hermann Löns 1866-1914)

Mittwoch, Dezember 20, 2006

Das kleine Schneeflöckchen

Es war Winter, dicke Schneeflocken wirbelten durch die Luft und bedeckten
die Stadt mit einer dicken, weißen Decke. In den Fenstern funkelten
Kerzenlichter, es wurde gebacken und der Christbaum geschmückt; denn morgen war Heiligabend. Alle freuten sich auf das Weihnachtsfest, Kinder spielten vergnügt im Garten. Auf den Straßen roch es nach frischem Lebkuchen. Doch nicht alle Kinder waren fröhlich.

Schneeflocke
Ein kranker Junge saß mit traurigen Augen am Fenster und beobachtete das Schneetreiben. Er hatte einen Schal um den Hals gewickelt und seine Nase war ganz rot. Während die Kinder draußen ausgelassen Schneeflocken fingen und einen großen Schneemann bauten, musste er in seinem Bett liegen, weil er Schnupfen und Husten hatte.

So saß er da und schaute den Schneeflocken nach, die an seinem Fenster vorbei
wehten. Eine von ihnen - die Kleinste - setzte sich auf sein Fensterbrett, um sich vom Fliegen zu erholen. Sie sah den kranken, traurigen Jungen am Fenster und erzählte es den anderen Schneeflocken. Sie fassten einen Plan. Zusammen flogen sie zu dem kranken Jungen und setzten sich an die Fensterscheibe. Der kranke Junge schaute immer noch mit traurigen Augen aus dem Fenster.

Leise flüsterte das kleine Schneeflöckchen der Schneeflocke neben ihr etwas ins Ohr und die flüsterte es zu der nächsten. Dann setzten sie sich alle so auf die Fensterscheibe, dass sie aussahen wie ein großer, weißer Eisstern. Die Augen des kranken Jungen fingen an zu leuchten; jetzt war er gar nicht mehr traurig.

Schneeflocke
Um das kleine Schneeflöckchen berühren zu können, streckte er seine Hand zum
Fenster. Vorsichtig fasste der kranke Junge an die Scheibe und legte seine Hand auf den Stern aus Schneeflocken. Für ein paar Augenblicke konnte er das kleine Schneeflöckchen ganz nah spüren. Und als er seine Hand wieder wegnahm, hatten sich die Flocken plötzlich zu einem Herz geformt. Sie änderten ständig ihre Form und erfreuten den kranken Jungen mit immer neuen Bildern. Lachend spielte der kranke Junge mit den Schneeflocken an seinem Fenster. Am nächsten Tag war Weihnachten und er würde weiter aus dem Fenster schauen, um die Schneeflocken zu beobachten und gesund zu werden, denn morgen war ja Heiligabend.

(Verfasser unbekannt)

Montag, Dezember 18, 2006

Was ich mir wünsche

Ich wünsche mir ein Zuhause.
Ich wünsche mir, das ich einen Menschen finde, der mich liebt,
genau so wie ich ihn lieben will.
Ich wünsche mir, das ich um meiner Selbst willen geliebt werde,
und nicht um das was mal aus mir werden könnte.
Ich wünsche mir, das die Menschen mehr miteinander reden.
Ich wünsche mir, das jedes Kind eine Familie hat
und immer jemanden zu dem es kommen kann wenn es ihm nicht gut geht.

Weihnachtsschlitten
Ich wünsche mir, das die Menschen in Frieden neben und miteinander leben
Ich wünsche mir, das das Leben in vielen Dingen einfacher wäre.
Ich wünsche mir Glück und Gesundheit für die, die mir am Herzen liegen
und für alle die ich gar nicht kenne.
Ich wünsche mir, das ich die Menschen, die mir nahe stehen glücklich
und ihnen auch mal eine Freude machen kann.

Und Glück wünsche ich mir auch für mich.
Ich wünsche mir, das die Menschen ehrlich zueinander sind
und nur lügen, wenn es einen guten Zweck erfüllt.
Ich wünsche mir, das nicht mehr jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist
und auch mal neben sich schaut.

Ich wünsche mir, das die Menschen nicht so schnell vergessen,
das es immer jemanden gibt, dem es schlechter geht als einem selbst.
Ich wünsche mir, das man andere immer nur so behandelt
wie man selber behandelt werden will.
Ich wünsche mir, das die Menschen einander nicht mehr so oft weh tun.
Ich wünsche mir, das nachgedacht wird, bevor man etwas sagt.
Ein falsches Wort, auch wenn es nicht so gemeint ist,
kann so viel zerstören.

Und es bedarf viel mehr Worte etwas Zerstörtes wieder aufzubauen.
Ich wünsche mir, das die Sonne jeden Morgen aufgeht,
und ihren Lauf aufs neue nimmt.
Ich wünsche mir, das auch der Mond und die Sterne immer da sind,
wenn ich zum Himmel schaue.
Ich wünsche mir, das im Frühjahr die Blumen wieder blühen.
Ich wünsche mir Beständigkeit.
Ich wünsche mir Verständnis.

Verständnis traurig zu sein, wenn ich traurig bin,
zu lachen, wenn ich lachen will und still zu sein, wenn ich still sein will.
Ich wünsche mir, das ich mehr Verständnis für meine Mitmenschen habe.
Ich wünsche mir Stärke, um auch in dunkelsten Stunden
nicht von meinem Weg abzukommen.

Ich wünsche mir, das ich keiner Schwierigkeit aus dem Weg zu gehen brauche,
weil ich immer jemanden habe, der meinen Weg mit mir gemeinsam gehen will.
Ich wünsche mir Mut, um vor dem Leben nicht davonlaufen zu wollen,
selbst wenn es schwierig und unangenehm wird.
Ich wünsche mir, das ich immer ein offenes Ohr für andere habe.
Ich wünsche mir in den Arm genommen zu werden.,
ohne das ich vorher darum bitten muss.

Ich wünsche mir Romantik und schöne Stunden zu zweit in meinem Leben.
Ich wünsche, das andere von mir lernen können.
Ich wünsche mir die Menschen, die ich liebe vor Unheil bewahren zu können.
Ich wünsche mir, das ich nicht vergessen werde.
Ich wünsche mir, das ich immer weiß wer ich bin.

Ich wünsche mir immer dankbar sein zu können,
auch für die schlechten Dinge die ich im Leben erfahren muss.
Ich wünsche, das ein Mensch an mich glaubt, sich nicht abwendet,
und weiter an meiner Schale kratzt, auch wenn ich es ihm schwer mache.
Ich wünsche mir Schutz, wenn es dunkel um mich wird.

Ich wünsche mir Geborgenheit und Zärtlichkeit.
Ich wünsche mir, das ich weiter hoffen kann.
Ich wünsche mir, nicht mehr ausgelacht oder belächelt zu werden.
Ich wünsche mir einen Laden, in dem ich all meine Wünsche kaufen kann.
Ich wünsche mir, das ich weiterhin Wünsche habe.
Ich wünsche, das ich meine Wünsche im kleinen für mich erfüllen kann.

(Verfasser unbekannt)

Weihnachtsbaum

Samstag, Dezember 16, 2006

3 Wünsche

Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er
die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an ,
und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an - und das Kind
schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken , und die Tränen traten
ihm in die Augen. "Warum weinst du denn?" fragte das Jesuskind.
"Weil ich dir nichts mitgebracht habe", sagte der Junge.

"Ich will aber gerne etwas von dir haben", entgegnete das Jesuskind.
Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe",
stammelte er . "Drei Sachen möchte ich von dir haben", sagte das Jesuskind.
Da fiel ihm der Kleine ins Wort: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch ..."?- Nein", entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz."

Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte:
"Da hat doch der Lehrer 'ungenügend darunter geschrieben".
"Eben deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. "Aber, warum denn?" fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo 'ungenügend' darunter steht. Versprichst du mir das"?. "Sehr gern" , antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..., "deinen Milchbecher". "Aber den habe ich doch heute zerbrochen", entgegnete der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "Hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch", sagte das Jesuskind.

"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast,
als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist". Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: "Ich, ich, ich ...",brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen", sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. "Willst du dir das schenken lassen?"
Und der Junge schaute, hörte und staunte .....

(Verfasser unbekannt)

Weihnachten

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännlein
mit braunen Kuchenherzelein
und Glitzergold und Äpflein fein.
Und vielen bunten Kerzelein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es eben an zu blühn.

Tannenbaum
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.

Die grünen Nadeln war`n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tag`s der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm. -

Hei! Tat`s da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein
an Gottes Herz.

(Christian Morgenstern)

Winterlandschaft
Wenn es Winter wird

Der See hat eine Haut bekommen,
so daß man fast drauf gehen kann,
und kommt ein großer Fisch geschwommen,
so stößt er mit der Nase an.

Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst ihn drauf, so macht es klirr
und titscher - titscher - titscher - dirr ...
Heißa, du lustiger Kieselstein!
Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen -
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draußen liegen.

Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen;
doch sosehr sie die Nase ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.

Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinausgehn können und den Stein wiederholen.

(Christian Morgenstern)

Dienstag, Dezember 12, 2006

Adventsgeschichte

Nun ist es wieder soweit. Die Adventskerzen brennen, die vorweihnachtliche
Dekoration leuchtet jeden Abend (und der fängt ja immer früher an).
Ich freue mich schon auf den Abendspaziergang, denn dann ist alles ruhig und still.

Ja, nun beginnt sie, die stille Zeit !

Auf meinem Gang durch die Straßen schaue ich mir die bunten Lichter an und in
den Schaufenstern liegen schon die schönsten Sachen für das kommende Fest.

Auf dem Weg nach Hause kommt mir eine Begebenheit in den Sinn.
Es war auch in der Adventszeit und für das bevorstehende Fest wurde gestrickt
und gebastelt und natürlich auch Weihnachtlieder geübt, damit man sie an
Weihnachten auch richtig singen konnte.

Eine Mutter saß strickend bei ihrer vierjährigen Tochter und sang mit ihr alle
bekannten Weihnachtslieder. Das kleine Mädchen suchte nach einem ganz
bestimmten Lied, konnte aber den Anfang nicht finden. Die Mutter wollte nun
wissen, wovon in dem Lied gesungen wurde, was darin vorkam?

Da strahlte die Kleine, ja, da war etwas von einem "Heit", ein "Krautheit"
(ein krautheit ist in unserer Gegend ein Kohlkopf).
Die Mutter gab sich alle Mühe, aber es fiel ihr nichts ein. Auch kein einziges
Lied mit einem "Heit". Also sang sie weiter Weihnachtslieder.

Schließlich waren sie beim Lied "O du fröhliche.."angekommen und da war es
plötzlich "das Heit" ! CHRISTENHEIT

Auf das Lied hatte sie gewartet. Beide freuten sich über das gefundene
"Heit" und sangen das Lied ganz oft durch, damit es nicht wieder vergessen wurde.

Diese Geschichte weckt in mir immer ein kleines Lächeln -
denn das kleine Mädchen war ich !

(Verfasser: E.B.)

Weihnchtsmütze, Hund

Sonntag, Dezember 10, 2006

Papa, erzähl mir vom Himmel

Märchen beginnen normalerweise mit "Es war einmal".
Diese Geschichte kann immer und überall geschehen.

Ein Vater hatte gerade seine kleine Tochter vom Kindergarten abgeholt und wie
jeden vorangegangenen Tag fragte Klein Anna auch heute: "Papa wie oft noch
schlafen bis das Christkind kommt?"

"Du kannst es ja heuer überhaupt nicht erwarten - aber ich sage es dir -
einmal noch schlafen und dann kommt das Christkind!"

"Einmal noch! Nur noch heute? Dann kommt das Christkind mit all den Packerln?
- Glaubst du. dass es meinen Wunschzettel gefunden hat?"

"Er war weg!" ------" Ja du weißt - wie oft bei mir ein Spielzeug weg ist und das
hat auch nicht das Christkind geholt!"

"Anna das ist doch ganz was anderes - deine Spielsachen tauchen alle wieder
einmal auf -unterm Bett - im Kasten oder sonst wo!"

"Und Mama? Hat die auch das Christkind geholt?"

"Wie kommst du auf das??" -------" Na ja wegen dem Wunschzettel, den hat
doch das Christkind geholt - dann hat sie vielleicht auch die Mama.....

"Ja das kann man auch so sagen - Mama ist im Himmel - und das Christkind auch!"

"Papa du schreibst doch Bücher und Geschichten hast du auch eine über den Himmel!"

"Nein, aber ich werde dir heute vor dem Einschlafen eine Geschichte über den
Himmel erzählen -aber jetzt lass uns einmal nach Hause gehen"

Hand in Hand ging Vater und klein Anna die Straße entlang - überall in den
Fenstern sah man schon Weihnachtsbeleuchtungen, in manchen Vorgärten
standen beleuchtete Tannenbäume.

Klein Anna plapperte ununterbrochen ---"Nur noch einmal schlafen"
"Nur noch einmal schlafen" ------ und der Vater überlegte sich die ganze Zeit,
was er über den Himmel erzählen sollte. Zu Hause war es schön warm, überall
standen Adventsachen, kleine Engel als Kerzenleuchter, Weihrauchhäuschen,
ein Adventkranz hing von der Decke und auch eine Krippe durfte nicht fehlen.
Klein Anna lief sofort in ihr Zimmer, denn sie hatte in der Früh vergessen,
das 23zigste Türchen vom Adventskalender aufzumachen.

"Papa ein Schokolade -Stern! Darf ich noch naschen?"---- "
Nein erst nach den Abendessen"

"Zu spät! Er war so weich, dass ich ihn nicht mehr halten konnte!"---- "Anna --man darf doch zu Weihnachten nicht lügen!"------- " Sonst schon?"------- "Anna bitte geh jetzt Hände waschen und komm essen!"

"Okay, aber vergiss nicht, du hast mir versprochen eine Geschichte
über den Himmel zu erzählen"

Während des Essens und auch als Anna badete, überlegte der Vater:
"Was soll ich über den Himmel erzählen? Vielleicht vergißt sie?
Oder - mir wird schon was einfallen"

Nach dem Baden wollte Anna unbedingt noch das Video von "Rudolf das Rentier"
sehen - der Vater verzichte zum zwanzigsten mal auf die Abendnachrichten -
denn so oft hatten sie sich heuer schon den "Rudolf" angeschaut.
"Aber dann ins Bett" ------- "Und nur noch einmal schlafen!"

Als der Film zu Ende war, lief Anna zum Fernseher, drückte die Austaste,
lief zurück zum Vater, kuschelte sich an ihm und sagte
"Und nun noch die Geschichte vom Himmel!"

"Nun gut - der Himmel ist ganz, ganz weit oben, manchmal ist er ganz
blau mit kleinen weissen Wolken und in der Nacht..." ----
"---sind Sterne und der gute alte Mond, Papa das weiß ich doch -
Ich will nicht wissen AM Himmel ich möchte was wissen -- IM Himmel"

"Aha, na gut, im Himmel ist jetzt irrsinnig viel los - das Christkind
hat alle Wunschzettel eingesammelt und abgeliefert.
Jetzt sind alle Engel beschäftigt, diese Kinderwünsche zu erfüllen."
"Die Mama ist ja auch im Himmel, ist sie auch ein Engel?" --
"Aber ja mein Liebes, sie ist Dein Schutzengel" ---
"Dann hat sie auch meinen Wunschzettel gelesen?"

"Aber sicher, du wirst sehen: morgen abend unter den Weihnachtsbaum
werden alle deine Wünsche erfüllt sein.

Heute Nacht wird aber noch gearbeitet, gebastelt und genäht, gehämmert
und geklopft und das so laut, dass davon Frau Holle aufwacht und
ihre Betten schüttelt, dass es auch so richtig weihnachtlich auf Erden wird.
--- Mama hat den Schnee so geliebt, sie war dann wieder wie ein Kind......
und dann kam die Krankheit --- und dann waren nur noch wir zwei."

Und der Vater erzählte noch soviel vom Himmel, dass er gar nicht gleich
merkte, dass Anna schon eingeschlafen war.

Er brachte sie ins Bettchen und verließ ganz leise das Kinderzimmer.
Dann holte er den Wunschzettel und überprüfte nochmals alle Geschenke.
Bei den Päckchen mit der Puppe, die weinen und Mama sagen kann,
wechselte er den Anhänger nochmals aus.

Statt "Vom Christkind" schrieb er "Von Deiner Mama" und er merkte gar
nicht, daß unter den Tränen die Tinte zerrann.

Da er innerlich so aufgewühlt war und sicher noch nicht schlafen konnte,
setzte er sich an die Schreibmaschine und schrieb:
"Papa, erzähl mir vom Himmel".

(Verfasser unbekannt.)

Weihnachtsbaum
Wir wünsche dir einen schönen 2. Advent.

2 Adventskerze

Freitag, Dezember 08, 2006

Auch der Weihnachtsmann

Auch der Weihnachtsmann kann mal einen schlechten Tag haben.

Weihnachtszimmer, Kamin

Weihnachten
Es war einmal vor langer Zeit kurz vor Weihnachten, als der Nikolaus
sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur
auf Probleme stieß:

Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der
Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Nikolaus begann schon den Druck
zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.

Dann erzählte im seine Frau, daß Ihre Mutter sich zu einem Besuch
angekündigt hatte; die Schwiegermutter hat dem armen Nikolaus gerade
noch gefehlt! Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen,
bemerkte er, daß 3 von ihnen hoch schwanger waren und sich zwei
weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wo hin.
Welch Katastrophe!

Dann begann er damit, den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter
brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, daß das meiste Spielzeug
zerkratzt wurde - Shit!

So frustriert, ging der Nikolaus ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem
Tee und einem Schuß Rum zu machen, jedoch mußte er feststellen,
daß die Elfen den ganzen Schnaps versoffen hatten - is ja mal wieder typisch!
In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen, und zersprang in
tausend kleine Stücke über den ganzen Küchenboden verteilt.
Jetzt gabs natürlich Ärger mit seiner Frau.

Als er dann auch noch feststellen mußte, daß Mäuse seinen Weihnachts-Stollen
angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen. Da klingelte es an der Tür.

Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mir einem riesigen Weihnachtsbaum.
Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten, Nikolaus, ist es nicht
ein schöner Tag? Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich.
Wo soll ich den jetzt hinstecken?"

Und so hat die Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.
(Verfasser unbekannt)

Baby

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Gibt es den Weihnachtsmann

Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen.
Darum schrieb Sie an die Tageszeitung New York Sun einen Brief:

"Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen
Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der Sun steht, ist immer wahr.
Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Virginia O'Hanlon"

Der Chefredakteur Francis Church antwortete selber auf Virginias Anfrage -
auf der Titelseite der Sun:

"Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit Ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe
und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.

Gewiss, Du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weichnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weichnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts.

Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum?

Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht
einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe
können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu
erkennen sein.

"Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben.
Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia!

Dein Francis Church"


Von Virginia O'Hanlon und Francis Church / New York Sun
Der Briefwechsel zwischen Virginia O'Hanlon und Francis P. Church stammt aus
dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert, alle Jahre wieder zur
Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.
Die Sun wurde 1950 eingestellt.

Montag, Dezember 04, 2006

Barbaratag, Brief ans Christkind

Barbaratag 4. Dezember

Kirschenzweige bringt ein Mädchen
Über kahle, kalte Heide.
Dämmertag ist Nacht geworden,
Dörfchen blinkt wie Lichtgeschmeide
Engelstimme singt vom Himmel:
Dunkle Reiser, seid erkoren,
Staubverweht sind lang die Blumen,
Feld und Garten eingefroren.

Ihr nur werdet grünend leben,
Wenn der Erde Pflanzen fehlen.
Heilige Nacht wird Blüten treiben,
Und ein Glück kommt in die Seelen.

Letztes Rot verlischt am Walde.
Ton in den Lüften bebt entschwindet
Über die verhüllte Heide
Haucht der Bergwind, Schnee verkündend.
(Verfasser unbekannt)


Brief ans Christkind

Was ich mir wünsche?
Das der, den ich liebe,
mich für das Weilchen, das ich noch Lebe,
wirklich lieb hat,
und das ich ihm das
immer leichter machen kann.

Vielleicht vergisst er mich
dann nachher
nicht ganz.
(Verfasser unbekannt)

Samstag, Dezember 02, 2006

Die Adventszeit

Amsel im Weihnachtsschnee

Es schwirrt der Wind, es flockt der Schnee,
des Winters weisse Mücken,
die stechen eisig Has und Reh,
kein Vogel kann sie picken.

Hanf, Mais, die gute Vogelkost,
der Wurm liegt unterm Eise.
O Weihnachtskleid, o weisser Frost,
O bittre Amselspeise!

(Verfasser unbekannt)

Gestern waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in unserem Nachbarort.
Ein kleiner, aber sehr feiner Markt.

Spontan sah ich eine Deko die sehr gut in unserem grossen Balkonfenster passte.

Eine ehemalige Schulkameradin unseres Sohnes hat sich dies zum Hobby gemacht und verkaufte ihre weihnachtliche Deko dort.

Adventsdeko
Mir gefiel dieses Schlichte und Luftige.


Mützchen, Sterne und Zapfen an grünen Bastfäden
Mützchen, Sterne und Zapfen an grünen Bastfäden.


Adventsgesteck
Aus frischem Tannengrün ist unser Tischgesteck, dass ich alljählich frisch stecke.


Gesteck zum Advent
Auch hier mag ich es nicht zu übig, weniger ist mehr.

Wir wünschen allen Besuchern einen schönen, besinnlichen 1. Advent.